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Die besten Sehenswürdigkeiten in Berlin

Die besten Sehenswürdigkeiten in Berlin

In unserer Liste der besten Sehenswürdigkeiten Berlins dürfen die Sightseeing-Highlights wie Fernsehturm und Brandenburger Tor natürlich nicht fehlen. Aber wir möchten euch auch an ungewöhnliche Orte in Berlin abseits der Touristenpfade führen, euch zeigen, wo ihr am Wochenende die besten Märkte findet und in welchen Kiezen ihr am besten das Flair der Stadt bei einem Kaffee aufsaugen könnt.

Wir geben euch hier 50 Tipps mit auf den Weg. Damit ihr euch besser orientieren könnt, hier unsere Kategorien. Wenn euch eine Kategorie besonders interessiert, klickt doch gleich drauf um direkt hinzukommen.

Die Top 5 Sehenswürdigkeiten in Berlin

Die Top 5 Sehenswürdigkeiten zur Berliner Mauer

Die Top 5 Sehenswürdigkeiten in Berlin zum 2. Weltkrieg

Die Top 5 Museen in Berlin

Die Top 5 Märkte in Berlin

Die Top 5 Kieze für nen Kaffee

Die Top 5 Bars in Berlin

Die Top 5 Bühnen in Berlin

Die Top 5 Panorama – Aussichten in Berlin

Die Top 5 ungewöhnlichsten Orte in Berlin – das gibt es nur in Berlin

Also, los geht’s!

 

Die Top 5 Sehenswürdigkeiten in Berlin

 

Berliner Fernsehturm und Alexanderplatz

Der Berliner Fernsehturm ist mit seinen 368 Metern Höhe nicht nur das höchste Gebäude Deutschlands sondern dominiert auch die Skyline Berlins. Solltest du also bei deinem Berlin-Besuch klares Wetter haben, lass es dir nicht nehmen mit dem Fahrstuhl in die Aussichtsetage in über 200 m Höhe zu fahren. Dort hast du einen tollen 360° Panoramablick über die ganze Stadt. Wenn du gerade Hunger hast, kannst du auch im Drehrestaurant eine Etage höher die Aussicht bei typischen Berliner Speisen und Getränken genießen.

Beim Bau des Berliner Fernsehturms gab es sogar eine kleine Panne, denn eigentlich sollte der Fernsehturm zuerst in den Müggelbergen gebaut werden. Erst als der Sockel schon fertig war fiel dem Bauteam auf, dass der Fernsehturm gefährlich nah in der Einflugschneise des Flughafens Schönefeld liegen würde. Also stoppte man den Bau hier und begann erneut an seinem heutigen Standort.

In der DDR war man mächtig stolz auf den 1969 eröffneten Turm – deshalb war er überall zu sehen: auf Briefmarken, in Zeitschriften, in Kinderbüchern, auf Medaillen und auf Briefmarken. Weil das DDR-Regime durch die Höhe des Turms seine Überlegenheit gegenüber dem Westen demonstrieren wollte, erhielt der Turm schnell seinen Spitznamen „Protzstengel“.

Gleich neben dem Fernsehturm befindet sich der Alexanderplatz. Der Platz würde aus heutiger Sicht keinen Schönheitspreis in punkto Architektur gewinnen, bietet dir aber die Möglichkeit, die ehemalige DDR ein wenig vor deinem inneren Auge aufleben zu lassen. Mehr dazu findest du weiter unten bei den Top 5 DDR Sehenswürdigkeiten.

Adresse, Öffnungszeiten und Tickets

Adresse

Panoramastraße 1A, 10178 Berlin

Öffnungszeiten:

März – Oktober: 09:00 Uhr – 24:00 Uhr

November – Februar: 10:00 Uhr – 24:00 Uhr

Tickets für den Fernsehturm:

Aussichtsplattform: Erwachsene ab 16,50€, Kinder ab 9,50€, Kinder unter 4 Jahren frei, Für Studenten gibt es 20 % Rabatt

Tickets ohne Wartezeit an Kasse und Einlass ab 22,50 € für Erwachsene und 13,00 Euro für Kinder

Reichstag und Regierungsviertel

Auch der Reichstag muss natürlich bei jedem Berlin-Besuch auf der Liste der Sehenswürdigkeiten stehen. Nicht nur Politikbegeisterte werden von einem Besuch der gläsernen Reichstagskuppel beeindruckt sein. Diese kann jeder nach vorheriger Anmeldung kostenlos besuchen. Wer doch etwas mehr politische Luft schnuppern möchte, kann sich auch für den Besuch einer Plenarsitzung unter der Woche anmelden.

Neben dem tollen Ausblick von der gläsernen Kuppel hat der Reichstag aber auch eine wirklich bewegende Geschichte zu bieten. Schon im deutschen Kaiserreich und in der Weimarer Republik gab es ihn, 1933 wurden große Teile des Gebäudes durch den berühmten Reichstagsbrand vernichtet. Im Zweiten Weltkrieg wurde er dann zum Luftschutzbunker umfunktioniert. Wusstest du eigentlich, dass im Reichstag in dieser Zeit auch rund 80 Babys geboren wurden? Um die Mütter mit ihren Kindern vor den Bomben zu schützen wurde hier nämlich während des Zweiten Weltkrieges an manchen Tagen die Entbindungsstation der Charité hin verlegt.

Zu DDR-Zeiten lag der Reichstag dann im Niemandsland, die Mauer verlief direkt neben ihm. Erst nach der Wende wurde der Reichstag umfangreich saniert und erhielt sein heutiges Aussehen. 1991 kam die Glaskuppel dazu.

Gleich neben dem Reichstag verläuft das sogenannte „Band des Bundes“. Hier findest du das Paul-Löbe-Haus, das Marie-Elisabeth-Lüders-Haus und das Bundeskanzleramt. Die futuristische Architektur der Gebäude und ihre Lage direkt an der Spree machen sie wirklich sehenswert.

Adresse, Öffnungszeiten und Tickets

Adresse

Platz der Republik 1, 11011 Berlin

Öffnungszeiten:

Die Kuppel ist täglich von 08:00 Uhr bis 24:00 Uhr geöffnet, letzter Einlass um 21:45 Uhr

Das Dachgarten-Restaurant ist täglich von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr und von 19:00 Uhr bis 24:00 Uhr geöffnet

Tickets für den Reichstag:

Kuppel und Dachterrasse können kostenfrei besichtigt werden. Allerdings ist eine Voranmeldung notwendig.

Brandenburger Tor

Das Brandenburger Tor gehört zweifelsfrei zu den wichtigsten und bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt und kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Heute ist es das Symbol der deutschen Teilung. Zu DDR-Zeiten verlief die Mauer direkt vor dem Tor und teilte die Stadt in zwei Hälften. Unvergessen sind die Bilder von feiernden Menschen in der Nacht des 9. November 1989, die sich auf der Mauer direkt vor dem Brandenburger Tor vor Freude in den Armen liegen.

Aber wusstest du, dass die Quadriga auf dem Tor schon einmal entführt wurde? Ja, du hast richtig gelesen. Als Napoleon in Berlin einmarschierte suchte er nach Kunstobjekten, die er für seine Sammlung in Paris mitnehmen konnte. Die Quadriga erschien ihm hierfür genau richtig. So wurde sie kurzerhand abmontiert und bis nach Paris in seine Kunstsammlung transportiert. Diese Sammlung ist heute übrigens das berühmte Louvre. Erst die Preußen holten die Quadriga fünf Jahre später wieder nach Berlin zurück.

Heute ist das Brandenburger Tor wunderschön restauriert und du kannst einfach hindurch schlendern oder dich einfach hier in die Sonne setzen – und das komplett kostenlos und ohne Barrieren.

Adresse, Öffnungszeiten und Tickets

Adresse

Pariser Platz, 10117 Berlin

Öffnungszeiten und Tickets:

Das Brandenburger Tor ist ein öffentlich zugängliches Tor und daher kostenfrei und jederzeit geöffnet.

Kudamm & Gedächtniskirche

Der Kurfürstendamm ist vor allem bekannt durch die vielen hochkarätigen Geschäfte, die sich hier aneinanderreihen. Louis Vuitton, Chanel oder Prada – nichts ist zu exklusiv für den Kurfürstendamm. Setz dich doch in eines der Cafés und sieh den wohlbetuchteren Damen und Herren beim shoppen zu.

Etwas weiter Richtung Tauziehen werden die Geschäfte aber dann etwas „normaler“ und du findest zahlreiche bekannte Modeketten. Am Ende vom Tauziehen, direkt am Wittenbergplatz, kannst du im berühmten Kaufhaus des Westens auf acht Etagen shoppen. In der sechsten Etage findest du übrigens die Feinschmeckerabteilung. Hier findest du tausende Delikatessen und Feinkostartikel, Weinsorten und Käsesorten. Besonders bekannt ist hier die Austernbar. Probier doch mal die gemischte Austernplatte und schlürf dich durch die Austernvielfalt!

Dort wo sich Tauziehen und Kurfürstendamm treffen, steht die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Die Kirche wurde 1895 von Wilhelm II in Gedenken an seinen Großvater Wilhelm I gebaut. Im Zweiten Weltkrieg zerstörte ein Bombenangriff einen Großteil des Kirchturms. Als die Kirche in den sechziger Jahren von Egon Eiermann um die mit unzähligen Glasbausteinen verzierten Gebäude erweitert wurde, sollte der Kirchturm sogar abgerissen werden. Man beugte sich aber den lauten Protesten aus der Bevölkerung und so ragt die Kirchturmruine bis heute als Mahnmal für den Frieden in den Berliner Himmel.

Adresse, Öffnungszeiten und Tickets

Adresse

Breitscheidplatz, 10789 Berlin

Öffnungszeiten der Kirche:

Täglich von 09:00 Uh bis 19:00 Uhr (während der Gottesdienste, Andachten und Konzerte sind Besuche nicht möglich)

Öffnungszeiten der Gedenkhalle:

Montags bis Freitags 10:00 Uhr – 18:00 Uhr

Samstags: 10:00 Uhr – 17:30 Uhr, Sonntags: 12:00 Uhr – 17:30 Uhr

Tickets für die Gedächtniskirche:

Hier werden kostenfreie geführte Touren angeboten, die 3 bis 7 Mal täglich starten. Die Zeiten findest du hier. Die Führungen finden auf Deutsch statt, auf Wunsch wird aber auch Englisch angeboten.

Gendarmenmarkt

Ein wenig wie in Paris fühlst du dich auf dem Gendarmenmarkt – dem wohl schönsten Platz Berlins.

Da unter König Friedrich I ein Teil des Platzes der lutherischen und der andere Teil der französisch reformierten Gemeinde zugewiesen wurde, bekamen beide ihre Kirche. So entstand auf einer Seite der Deutsche Dom und auf der anderen Seite der Französische Dom.

Benannt wurde der Gendarmenmarkt in Erinnerung an die Stallungen eines exklusiven preußischen Reiterregiments, die Gens d´armes. Die Stallungen wurden dann aber im Jahr 1821 für den Bau des Konzerthauses abgerissen. Damals hieß es noch Schauspielhaus und wurde von Karl Friedrich Schinkel geplant. Vor dem Konzerthaus siehst du das Denkmal für Friedrich Schiller. Die Figuren rund um seinen Sockel sollen Schillers unterschiedliche Schaffensgebiete veranschaulichen. So findest du hier die Lyrik, die Tragödie, die Geschichte und die Philosophie.

Heute ist im Französischen Dom das Hugenottenmuseum und die französische Friedrichstadtkirche. Im Deutschen Dom befindet sich derzeit eine Ausstellung über die Entwicklung der parlamentarischen Demokratie in Deutschland. Einen tollen Panoramablick über den Gendarmenmarkt und die angrenzenden Straßen hast du, wenn du die 284 Treppenstufen im Französischen Dom bis zur Aussichtsplattform hinaufsteigst. 

Adresse, Öffnungszeiten und Tickets

Adresse

Gendarmenmarkt, 10117 Berlin

Öffnungszeiten und Tickets:

Der Gendarmenmarkt ist ein öffentlicher Platz und somit immer geöffnet und kostenfrei zugänglich.

Die Top 5 Sehenswürdigkeiten zur Berliner Mauer

Die Karl-Marx-Allee

Die Karl-Marx-Allee ist die Straße in Berlin mit der größten Dichte an DDR-Bauten. Seit 1990 steht die Straße unter Denkmalschutz und ihre charakteristischen „Stalinbauten“ stehen sogar auf der Liste des UNESCO Weltkulturerbes. Als die rund 2800 Wohnungen in den fünfziger Jahren gebaut wurden, galten sie sogar als ein wenig luxuriös, denn es gab Parkettböden und sogar Aufzüge. Zu DDR-Zeiten fanden auf dem Prachtboulevard zum Beispiel die riesigen Demonstrationen zum 1. Mai statt und auch die Arbeiteraufstände vom 17. Juni 1953 haben hier begonnen.

Bis heute kannst du hier aber auch noch einige Relikte aus DDR-Zeiten sehen. So zum Beispiel das Café Sibylle. Zu DDR-Zeiten war dieses eine echte Institution. Hier trafen sich nämlich zahlreiche Redakteure der Zeitschrift „Sibylle“ und es fanden ab und zu auch Modenschauen statt. Heute findest du in dem Kaffee eine kleine Ausstellung zur Karl-Marx-Allee, die du kostenfrei anschauen kannst. Ein wenig weiter Richtung Alexanderplatz findest du auch das Café Moskau. Das Café ist inzwischen zwar geschlossen, aber an der Außenfassade kannst du bis heute das Mosaik mit dem Namen „das Leben der Völker der Sowjetunion“ bestaunen. Schräg gegenüber findest du das Kino International. Das war zu DDR-Zeiten das Premierenkino der DEFA (Filmunternehmen der DDR) und ist bis heute als Kino geöffnet.

Adresse, Öffnungszeiten und Tickets

Adresse

Karl-Marx-Allee, Berlin

Öffnungszeiten und Tickets:

Die Karl-Marx-Allee ist eine öffentliche Straße und somit immer geöffnet und kostenfrei zugänglich.

Fernsehturm & Alexanderplatz

Der Berliner Fernsehturm ist wohl das berühmteste Gebäude der DDR. Da im Inneren des Turms bis heute bewusst wenig verändert, sondern nur renoviert wurde, kannst du hier heute noch fast echten DDR-Charme bewundern. Mehr zum Fernsehturm haben wir schon oben geschrieben.

Aber auch der Alexanderplatz gleich neben an ist ein interessanter Platz, wenn du die Geschichte der DDR erforschen willst. Die meisten Gebäude hier sind nämlich noch wie aus DDR-Zeiten erhalten. So hieß die GALERIA Kaufhof früher Zentrum Warenhaus und war eines der wenigen Kaufhäuser in Ostberlin. Auch das Hotel Park in und den Brunnen mitten auf dem Platz gab es damals schon. Da in dem Hotel häufig internationale Gäste übernachteten, wurde der Brunnen zu Ostzeiten auch „Nuttenbrosche“ genannt. Hier versuchten nämlich während DDR-Zeiten einige leichte Mädels ihr Glück beim internationalen Publikum.

Der Alexanderplatz war das Zentrum Ostberlins und wurde im damaligen Stil der „Neuen Sachlichkeit“ erbaut. Hier findest du zum Beispiel auch das „Haus des Lehrers“, die damalige Begegnungsstätte der ostdeutschen Pädagogen. Am Eingang des Hauses siehst du ein Mosaik, welches den Alltag der DDR Jugend darstellt. Im „Haus des Reisens“ schräg gegenüber gab es zu DDR-Zeiten tatsächlich das „Reisebüro der Deutschen Demokratischen Republik“ und die Fluglinie Interflug.

An der Karl-Liebknecht-Straße steht bis heute das Gebäude des Berliner Verlags. Zu Ostzeiten war es das Verlagsgebäude der systemtreuen Zeitung „Neues Deutschland“, nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde es durch den Berliner Verlag genutzt.

Neu hinzugekommen sind nach dem Mauerfall die sogenannte „Neue Mitte“ mit zahlreichen Geschäften und auch das Alexa. Hier kannst du nach Herzenslust shoppen gehen.

Von der S- und U-Bahn Station Alexanderplatz erreichst du übrigens fast alle Punkte in ganz Berlin schnell und meist ohne Umsteigen.

Adresse, Öffnungszeiten und Tickets

Adresse

Panoramastraße 1A, 10178 Berlin

Öffnungszeiten:

März – Oktober: 09:00 Uhr – 24:00 Uhr

November – Februar: 10:00 Uhr – 24:00 Uhr

Tickets für den Fernsehturm:

Aussichtsplattform: Erwachsene ab 16,50€, Kinder ab 9,50€, Kinder unter 4 Jahren frei, Für Studenten gibt es 20 % Rabatt

Tickets ohne Wartezeit an Kasse und Einlass ab 22,50 € für Erwachsene und 13,00 Euro für Kinder

Die Gedenkstätte Berliner Mauer

Die Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße veranschaulicht wie kein zweiter Ort in Berlin wie die Mauer die Stadt in zwei Hälften teilte. Auf dem Außengelände kannst du dich an vielen Informationstafeln und historischen Fotos aber auch anhand von Videos und Audioaufnahmen von Zeitzeugen über die Ereignisse hier an der Bernauer Straße informieren. Besonders interessant sind sicherlich die vielen Videos von flüchtenden Menschen, die sich aus ihren Wohnzimmerfenstern abseilten oder in lauter Verzweiflung einfach hinaus sprangen. Bei vielen Gebäuden hier lagen die Wohnungen nämlich auf Ostseite, der Gehweg vor den Häusern aber bereits auf westdeutschem Gebiet.

Später als die Mauer bereits stand gab es in Berlin keine weitere Stelle an der so viele Fluchttunnel gegraben wurden wie an der Bernauer Straße. Natürlich waren nicht alle davon erfolgreich. Einige der berühmtesten Fluchttunnel, wie der Tunnel 57 oder der Tunnel 29 wurden hier gegraben. Fotos, Videos und Zeitzeugenberichte erzählen ihre Geschichten.

An der Gedenkstätte Berliner Mauer kannst du sogar noch ein Stück echten Grenzstreifen sehen. Am besten machst du das vom Turm im Dokumentationszentrum aus. Hier findest du auch eine Ausstellung, die dir die Hintergründe des Mauerbaus bis hin zum Mauerfall erklärt.

Außerdem gehören zur Gedenkstätte Berliner Mauer auch das Besucherzentrum, das Fenster des Gedenkens und die Versöhnungskirche.

Gedenkstätte Berliner Mauer ©visitBerlin Foto: Guenter Steffen

Adresse, Öffnungszeiten und Tickets

Adresse

Bernauer Straße 111, 13355 Berlin

https://www.berliner-mauer-gedenkstaette.de

Öffnungszeiten:

Außenausstellung: Montag bis Sonntag 08:00 bis 22:00 Uhr

Besucherzentrum und Dokumentationszentrum: Dienstag bis Sonntag 10:00 bis 18:00 Uhr

Tickets:

Der Eintritt ins Außengelände, ins Dokumentationszentrum und auch ins Besucherzentrum ist frei.

Der Checkpoint Charlie

Ein Besuch am Checkpoint Charlie gehört zu jedem Berlin-Programm dazu. Zu DDR-Zeiten konnte man von West- nach Ost-Berlin und umgekehrt nur über die Grenzübergangsstellen gelangen. In Berlin gab es 14 davon. Eine die ausschließlich von Ausländern, Diplomaten und westalliiertem Militärpersonal genutzt werden konnte, war der Checkpoint Charlie. Er wurde nach dem dritten Buchstaben des internationalen Buchstabieralphabets benannt.

Heute siehst du hier leider nicht mehr die originale Kontrollbaracke der US-Streitkräfte, sondern eine originalgetreue Nachbildung. Auch eines der berühmten Warnschilder mit der Aufschrift „Sie verlassen den amerikanischen Sektor …“ kannst du hier bewundern, genauso wie den Schlagbaum, die Flagge und die Sandsäcke.

Außerdem fanden am Checkpoint Charlie zahlreiche spektakuläre Fluchtversuche statt. Die einen versuchten mit einem Lkw einfach durch die Mauer hindurch zu brechen, andere versuchten unter dem Stacheldrahtzaun hindurch zu kriechen. Doch nicht alle Fluchtversuche glückten. Ganz in der Nähe vom Checkpoint Charlie findest du auch das Mahnmal für Peter Fechter, der bei seinem Fluchtversuch in den Westen unter den Augen der westdeutschen Alliierten verblutete. An der Ecke Zimmerstraße/Schützenstraße siehst du eine Open Air Ausstellung über geglückte und gescheiterte Fluchtversuche.

Adresse, Öffnungszeiten und Tickets

Adresse

Friedrichstraße 43 – 45, 10117 Berlin

Öffnungszeiten und Tickets:

Kein Eintritt, keine Öffnungszeiten, einfach hingehen, wann du Lust hast.

Die East Side Gallery

Die East Side Gallery an der Oberbaumbrücke ist die längste Open Air Galerie Deutschlands. Hier teilte die Mauer 28 Jahre lang den Ostberliner Bezirk Friedrichshain vom Westberliner Bezirk Kreuzberg. Auf 1,3 km haben 118 Künstler aus 21 Ländern ihre Gedanken rund um die Wiedervereinigung Deutschlands in ihren Gemälden verewigt. Die Kunstwerke zeigen die Zwangsherrschaft in der ehemaligen DDR, die Freude über den Mauerfall aber auch Fluchtversuche über die Mauer.

Im Jahr 2008 musste die East Side Gallery umfangreich saniert werden, wobei die originalen Gemälde entfernt und neu aufgebracht werden mussten. Nicht alle der ursprünglichen Künstler waren hierzu bereit. Dennoch kannst du heute hier rund 100 sanierte Gemälde bestaunen. Das berühmteste unter ihnen ist sicherlich der „Bruderkuss“. Das Bild von Dimitri Vrubl zeigt den ehemaligen DDR-Staatschef Erich Honecker und sein sowjetisches Pendant Leonid Breschnew bei einer innigen Umarmung und einem Kuss auf den Mund. Das Gemälde beruht auf einem Foto, welches im Jahr 1979 auf der Pressekonferenz anlässlich des 30. Jahrestages der DDR aufgenommen wurde. Auch recht bekannt ist das Bild „Test the West“ von Birgit Kinder, welches einen Trabbi, der durch die Mauer zu brechen scheint, zeigt.

Adresse, Öffnungszeiten und Tickets

Adresse

East Side Gallery , Mühlenstraße 3 – 100, 10243 Berlin

Öffnungszeiten und Tickets:

Die East Side Gallery ist 24h rund um die Uhr geöffnet und kostenfrei. 

Die Top 5 Sehenswürdigkeiten in Berlin zum 2. Weltkrieg

Topografie des Terrors

Auf dem Gelände der Topographie des Terrors soll über die Verbrechen der NS Zeit aufgeklärt werden. Zu Zeiten des Dritten Reichs befanden sich hier die Zentralen der geheimen Staatspolizei, der SS und des Reichssicherheitshauptamtes. Heute gibt es auf dem Gelände drei Ausstellungsbereiche: im Dokumentationszentrum kannst du die Ausstellung „Topographie des Terrors. Gestapo, SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz Albrecht Straße“ sehen, im Ausstellungsgraben auf dem Außengelände findest du die Ausstellung „Berlin 1933-1945. Zwischen Propaganda und Terror“ und auf dem Gelände-Rundgang erhältst du an 15 Stationen einen Überblick über die Geschichte dieses historischen Ortes.

Außerdem kannst du an der Niederkirchnerstraße auch noch einen Teil originalgetreu erhaltener Berliner Mauer sehen. Diese hat man hier bewusst komplett unsaniert mit allen Spuren der Zerstörung durch den Mauerfall gelassen.

Adresse, Öffnungszeiten und Tickets

Adresse

Niederkirchnerstraße 8, 10963 Berlin

https://www.topographie.de/topographie-des-terrors/

Öffnungszeiten:

täglich 10:00 bis 18:00 Uhr

Tickets:

Der Eintritt ist frei.

Führungen kannst du hier buchen.

Das Holocaust Mahnmal

Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas soll an die rund 6 Millionen Juden erinnern, die unter der nationalsozialistischen Herrschaft Adolf Hitlers ermordet wurden. Das Denkmal besteht aus 2711 unterschiedlich hohen Betonstelen, die auf rund 19.000 m² aufgestellt wurden. Die größten Stelen sind 4,7 Meter hoch und wiegen rund 16 Tonnen. Entworfen wurde das Mahnmal von Peter Eisenstein, der den einzelnen Stelen keine symbolische Bedeutung andachte.

Zusätzlich zu den Stelen gibt es unterirdisch eine 930 m² große Gedenkausstellung mit 4 Themenräumen. Hier kannst du zum Beispiel die Namen von 4 Millionen jüdischen Opfern und deren Kurzbiografien einsehen.

Das Mahnmal liegt außerdem gleich neben dem Brandenburger Tor und somit an einem historisch bedeutsamen Ort, denn ganz in der Nähe lagen die ehemalige Reichskanzlei und der Führerbunker.

Adresse, Öffnungszeiten und Tickets

Adresse

Cora-Berliner-Straße 1, 10117 Berlin

Öffnungszeiten:

Das Stelenfeld ist 24 Stunden zugänglich. Die Ausstellung Dienstag bis Sonntag von 10:00 bis 18:00 Uhr (April – September) bzw 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr (Oktober – März).

Tickets:

Der Eintritt ist frei.

Führungen kannst du hier buchen.

Das Jüdische Museum

Schon das von Daniel Libeskind entworfene Gebäude, in dem sich das jüdische Museum befindet, ist beeindruckend. Es ist das größte jüdische Museum Europas. Es ist zickzackförmig angelegt wie ein zerbrochener David Stern. Viele leere Räume durchziehen das Gebäude – diese kalten leeren Betonschächte sollen die durch den Holocaust entstandene Leere verdeutlichen.

Im Untergeschoss des Gebäudes gibt es drei Achsen, die drei unterschiedliche Phasen des jüdischen Lebens in Deutschland symbolisieren: das Exil, den Holocaust und Kontinuität.

In der Dauerausstellung erfährst du wissenswertes zur deutsch-jüdischen Geschichte und zur Beziehung zwischen Juden und Nichtjuden. Auch über die jüdische Kultur und Lebensweise kannst du dich hier informieren. Noch im Jahr 2020 soll diese Ausstellung nach dreijähriger Sanierung wiedereröffnet werden. Bis zur Neueröffnung bleibt das Museum geschlossen. Außerdem soll nach der Coronakrise auf der anderen Straßenseite auch das Kindermuseum ANOHA eröffnet werden.

Adresse, Öffnungszeiten und Tickets

Adresse

Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin

Öffnungszeiten:

ab 23. August 2020 täglich von 10:00 bis 20:00 Uhr.

Tickets:

Erwachsener: 8€

ermäßigt: 3€

Familienticket: 14€

Kinder bis 6 Jahre: frei

Der Führerbunker

Der damalige Führerbunker wurde 1947 gesprengt, heute steht man hier auf einem Parkplatz und dennoch so bedeutsamen Ort. An der Ecke Gertrud-Kolmar-Straße / In Den Ministergärten wurde 1936 ein Luftschutzbunker im Garten der alten Reichskanzlei errichtet. 1943 wurde auf Befehl Hitlers ein weiterer noch stärkerer Bunker, der direkt an den anderen bereits bestehenden angeschlossen war, errichtet. Da die Wohnräume Hitlers in der Reichskanzlei bei einem Bombenangriff 1945 zerstört wurden, bezog er zwei Räume des Führerbunkers. Auch seine Geliebte Eva Braun, Propagandaminister Joseph Goebbels mit seiner Frau und seinen Kindern sowie der enge Stab Hitlers bezogen Räumlichkeiten im Bunker. Hier verfasste Hitler am 29. April 1945 sein Testament, einen Tag später nahm er sich gemeinsam mit seiner Geliebten Eva Braun hier das Leben. Einen Tag darauf folgten ihm die gesamte Familie Goebbels, wobei Magda Goebbels zuerst ihre sechs Kinder mit Blausäure tötete.

Nach dem Zweiten Weltkrieg versuchte die Rote Armee und später auch die DDR-Führung den Bunker zu sprengen. Beide Sprengversuche blieben allerdings erfolglos. Daher wurden die oberirdischen Ruinen einfach durch einen Erdhügel verdeckt. An dem Ort, an dem sich die Reste des Führerbunkers unter der Erde befinden, steht heute eine Informationstafel. An der Ecke Wilhelmstraße / Voßstraße befindet sich eine weitere Infotafel der Topographie des Terrors zur Reichskanzlei und zum Führerbunker.

Adresse, Öffnungszeiten und Tickets

Adresse

der Parkplatz unter dessen Boden sich der Führerbunker befindet ist an der Gertrud-Kolmer-Straße Ecke In Den Ministergärten, Berlin

Öffnungszeiten und Tickets:

Der Parkplatz ist öffentlich zugänglich und kostenfrei zu besuchen.

Der Flughafen Tempelhof

Als hier 1923 der Linienflugbetrieb aufgenommen wurde, war der Flughafen Tempelhof einer der ersten Verkehrsflughäfen Deutschlands. Unter den Nationalsozialisten brauchte man dann ein viel größeres Gebäude, denn der Flughafen Tempelhof sollte das größte Flugkreuz Europas werden. Und so wurde 1941 bereits ein Flughafen für 6 Millionen Passagiere im Jahr entsprechend der monumentalen Architektur des Nationalsozialismus eröffnet. Nach seiner Eröffnung war das Gebäude das flächenmäßig größte Gebäude der Welt, bis es vom Pentagon abgelöst wurde.

Ab 1939 musste „Weserflug“ in den Hangars 3 und 7 Teile ihrer Produktion nach Tempelhof verlagern, sodass hier eines der größten Endmontagewerke für Bomber weltweit entstand.

Die Lufthansa reparierte hier Beschussschäden an Flugzeugen der Luftwaffe und montierte Radargeräte für die Luftverteidigung.

Viele Weserflug- und Lufthansa-Mitarbeiter waren Zwangsarbeiter, die in Baracken auf dem Flugfeld untergebracht wurden.

1945 dann besetzte die Rote Armee den Bezirk Tempelhof und somit auch den Flughafen und übergab ihn später an die US-Amerikaner. Der Flughafen Tempelhof wurde nach Kriegsende vor allem wegen der Berliner Luftbrücke bekannt, bei der die Westberliner Bevölkerung durch Flugzeuge mit Lebensmitteln versorgt wurde.

Im Jahr 2008 wurde der Flughafen Tempelhof für den regulären Flugverkehr komplett geschlossen. Seit 2010 gibt es an seiner Stelle nun den Tempelhofer Park, eine riesige Grünfläche für alle Berlinerinnen und Berliner mitten in der Stadt.

Adresse, Öffnungszeiten und Tickets

Adresse

Platz der Luftbrücke 5, 12101 Berlin

Öffnungszeiten und Tickets:

Das Tempelhofer Feld ist rund um die Uhr geöffnet und kostenfrei zugänglich.

Die Top 5 Museen in Berlin

Pergamonmuseum

Das Pergamonmuseum ist mit 1,1 Millionen Besuchern pro Jahr das meistbesuchteste Museum in Berlin und befindet sich auf der Museumsinsel. Damit gehört es zum UNESCO Weltkulturerbe. Das Museum beheimatet derzeit die Antikensammlung, das Vorderasiatische Museum und das Museum für islamische Kunst. Vor allem monumentale Bauwerke werden ausgestellt. Das berühmteste Ausstellungsstück ist sicherlich der Pergamonaltar mit seinem Gigantenfries aus dem zweiten Jahrhundert vor Christus. Aber auch das Markttor von Milet, das Ischtar-Tor und die Prozessionsstraße von Babylon und die Mschatta- Fassade gehören zu den bekanntesten und wichtigsten Ausstellungsstücken. Das Gebäude des Pergamonmuseums wird derzeit abschnittsweise saniert und soll bis zum Jahr 2023 fertiggestellt werden. Leider ist bis dahin auch der Pergamonaltar nicht zu sehen. Außerdem wurde im Rahmen des Masterplans Berliner Museumsinsel gerade die James-Simon-Galerie eröffnet, die als neues Besucherzentrum für die Museumsinsel und somit auch als Eingangsgebäude für das Pergamonmuseum dient.

Adresse, Öffnungszeiten und Tickets

Adresse

Bodestraße 1-3, 10178 Berlin

Öffnungszeiten:

täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr.

Tickets:

Erwachsener: 12 – 19€

ermäßigt: 6 – 9,50€

Tickets kannst du hier buchen.

Neues Museum

Auch das neue Museum gehört zur Museumsinsel. Das im Stil des Klassizismus und der Neorenaissance erbaute Gebäude wurde 1855 eröffnet. Hier kannst du das ägyptische Museum und die Papyrussammlung, das Museum für Vor- und Frühgeschichte und einen Teil der Antikensammlung sehen. Nachdem das Museum im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde und während DDR-Zeiten weiter verfiel, wurde es dann zehn Jahre lang bis 2009 unter Leitung des britischen Stararchitekten David Chipperfield saniert. Auf 8000 m² Ausstellungsfläche werden hier rund 9000 Ausstellungsstücke gezeigt. Im ägyptischen Museum sind vor allem der grüne Kopf, drei frisch restaurierte Opferkammern aus dem Alten Reich und die Amarna-Sammlung berühmt. Im Nordkuppelsaal des Museums befindet sich auch die berühmte Büste der Nofretete – als einziges Ausstellungsstück im Saal, präsentiert in einer 4 m hohen Vitrine.

Im Museum für Vor- und Frühgeschichte kannst du zum Beispiel den Berliner Goldhut aus der Bronzezeit oder auch die weltberühmte Troja-Sammlung bestaunen. Das älteste Ausstellungsstück im neuen Museum ist übrigens schon 700.000 Jahre alt – ein Faustkeil aus der Altsteinzeit.

Neues Museum ©visitberlin

Adresse, Öffnungszeiten und Tickets

Adresse

Bodestraße 1-3, 10178 Berlin

Öffnungszeiten:

Dienstag – Sonntag von 10:00 bis 18:00 Uhr.

Tickets:

Erwachsener: 12€

ermäßigt: 6€

Tickets kannst du hier buchen.

Neue Nationalgalerie

Die neue Nationalgalerie ist zwar derzeit bis Ende 2020 wegen umfangreicher Sanierungsarbeiten geschlossen, gehört unserer Meinung aber trotzdem auf die Liste der besten Museen Berlins. Es ist das Museum für die Kunst des 20. Jahrhunderts der Berliner Nationalgalerie. Sie wurde 1968 eröffnet und von Ludwig Mies van der Rohe errichtet. Der war damals übrigens schon 76 Jahre alt. Schon das Gebäude mit der fließenden, offenen Halle und dem schwebenden Flachdach der Neuen Nationalgalerie gilt als Ikone der klassischen Moderne.

In der Neuen Nationalgalerie siehst du auf einer Fläche von ungefähr 4000 m² viele moderne Werke in verschiedenen und regelmäßig wechselnden Sonderausstellungen. Vor allem Arbeiten von Künstlern des Kubismus, des Expressionismus, des Bauhaus und des Surrealismus sind ausgestellt. Hier kannst du Werke von Paul Klee, Pablo Picasso, Dalí, Ernst Ludwig Kirchner, Max Beckmann und Otto Dix bewundern. Berühmt wurde die neue Nationalgalerie vor allem durch die Ausstellung von Werken aus dem New Yorker Museum of Modern Art im Jahr 2004. Damals standen die Menschen hier zum Teil bis zu 10 Stunden Schlange um die Ausstellung zu sehen.

Neue Nationalgalerie BTM ©Scholvien

Adresse, Öffnungszeiten und Tickets

Adresse

Potsdamer Straße 50, 10785 Berlin

Öffnungszeiten und Tickets:

Die Neue Nationalgalerie ist derzeit wegen Sanierungsarbeiten geschlossen. Die Neueröffnung ist für 2020 geplant.

Deutsches Historisches Museum

Das Zeughaus, in dem das Deutsche historische Museum beheimatet ist, ist das älteste Gebäude auf der Straße Unter den Linden und gleichzeitig auch der bedeutendste erhaltene Barockbau Berlins. Der Grundstein für das Zeughaus wurde bereits im Jahr 1965 gelegt. Seit dem Jahr 2006 kannst du hier die Ausstellung „Deutsche Geschichte in Bildern und Zeugnissen“ sehen. Mehr als 7000 Exponate vermitteln die deutsche Geschichte chronologisch vom Mittelalter bis zum Ende des 20. Jahrhunderts. Die wichtigsten Epochen, wie der 30-jährige Krieg, das Fürstentum, das Kaiserreich, der erste Weltkrieg, die Weimarer Republik, der zweite Weltkrieg, die alliierte Besatzung bis hin zur Wiedervereinigung werden veranschaulicht. Dabei werden die Bereiche Religion, Alltag, Musik, technische Entwicklung und Politik zu jeder Epoche dargestellt. Ausgestellt sind unter anderem Gemälde, aber auch Ritterrüstungen und Alltagsgegenstände.

In den 4 Etagen des angrenzenden Ausstellungsbaus finden regelmäßig Sonderausstellungen statt, zuletzt die Ausstellung „Wilhelm und Alexander von Humboldt“. Welche Sonderausstellungen derzeit stattfinden, kannst du hier auf der Website des deutschen historischen Museums sehen.

Deutsches Historisches Museum ©visitBerlin Foto: Schramm

Adresse, Öffnungszeiten und Tickets

Adresse

Unter den Linden 2, 10117 Berlin

Öffnungszeiten:

Täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr.

Tickets:

Die Dauerausstellung im Zeughaus ist kostenfrei.

Tickets für die Wechselausstellung:
Erwachsener: 8€, ermäßigt: 4€

Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren haben freien Eintritt.

Alte Nationalgalerie

Auch die alte Nationalgalerie gehört zur Museumsinsel und steht somit auf der Liste des UNESCO Weltkulturerbes. Hier gibt es derzeit rund 2000 Gemälde und noch einmal genauso viele Skulpturen zu bestaunen. Die Räume der Alten Nationalgalerie sind weitläufig gestaltet, so wird jedem Kunstwerk ausreichend Platz eingeräumt. In der ersten Etage zum Beispiel siehst du die Gemälde von Adolf Menzel. Die impressionistischen Gemälde von Monet, Renoir oder Mani werden in der zweiten Etage ausgestellt. Im dritten Stock findest du Gemälde der Romantik und Goethezeit. Es gibt sogar einen ganzen Saal der nur den Kunstwerken von Caspar David Friedrich gewidmet ist. Das Gemälde „der Mönch am Meer“ von Caspar David Friedrich muss man einfach gesehen haben.

Übrigens verdanken wir die Nationalgalerie dem Bankier Joachim Heinrich Wilhelm Wagener. Der schenkte 1861, als er starb, seine sehr umfangreiche Gemäldesammlung König Wilhelm I von Preußen mit dem Wunsch, die Gemälde jedem Kunstliebhaber hier in Berlin zugänglich zu machen. Diese Gemäldesammlung bildete den Grundstock für die Alte Nationalgalerie. 1862 dann wurde mit der Planung der Alten Nationalgalerie von Friedrich August Stüler, ein Schüler Schinkels, begonnen. 1876 wurde das Gebäude unter Beisein des Kaisers eröffnet.

©visitBerlin Foto: Wolfgang Scholvien

 

Die Top 5 Märkte in Berlin

Der Flohmarkt im Mauerpark

Das Gebiet auf dem sich heute der Mauerpark befindet wurde mit der Schließung der innerdeutschen Grenze am 13. August 1961 und dem Bau der Berliner Mauer zum Grenzstreifen. Nach dem Fall der Mauer wurde das Gebiet in einen öffentlichen Park umgestaltet. Hier triffst du auf Berliner und Touristen gleichermaßen und kannst in den Sommermonaten einfach im Park chillen, Basketball spielen oder ein Picknick machen. Und an den Wochenenden solltest du dir den Trödelmarkt hier nicht entgehen lassen. Hier findest du eigentlich alles, jede Menge Schallplatten, Schmuck, verschiedene Stände mit internationalen Spezialitäten. Es gibt Straßenkünstler und eine BBQ-Wiese. Wenn du sonntags in den Mauerpark kommst, kannst du auch gleich noch das Karaoke-Spektakel miterleben. Die Karaokeshow im Mauerpark wird inzwischen in Hotels empfohlen und zieht so schon mal um die 1000 Leute an. Touristen und Berliner versuchen sich hier bei bekannten Songs und werden vom Publikum eifrig angefeuert – oder eindeutig dazu bewegt, aufzuhören. Also nimm dir sonntags etwas Zeit, setz dich mit einem kühlen Getränk auf die Ränge des Amphitheaters im Mauerpark und lass dir dieses Spektakel auf gar keinen Fall entgehen.

Adresse und Öffnungszeiten

Adresse

Bernauer Straße 63-64, 13355 Berlin

Öffnungszeiten:

Sonntags 10:00 bis 18:00 Uhr.

Trödelmarkt auf dem Boxi

Jeden Sonntag ist auch auf dem Boxhagener Platz im Friedrichshain Trödelmarkt. Hier findest du Bücher, Schallplatten, Kunst, Möbel und Secondhandkleidung für Erwachsene und für Kinder. Auch der eine oder andere Straßenmusiker gibt hier seine Songs zum Besten. Die Marktstände sind nicht nur von Privatpersonen, auch professionelle Händler bieten hier ihre Ware an. Die Ständer sind rings um den Boxhagener Platz angeordnet. Auf der Wiese in der Mitte kannst du dich in der Sonne erholen. Oder du nutzt eine der unzähligen Bars rund um den Boxi. In den meisten Cafés ist nämlich sonntags Brunch angesagt. Das heißt du kannst dich für einen festen Betrag nach Herzenslust am all you can eat Büffet bedienen. Der Trödelmarkt hat jeden Sonntag von 10:00 bis 18:00 Uhr für dich geöffnet.

©visitBerlin Foto: Dagmar Schwelle 2016

Adresse und Öffnungszeiten

Adresse

Boxhagener Platz 1, 10245 Berlin

Öffnungszeiten:

Sonntags 10:00 bis 18:00 Uhr.

Wochenmarkt am Maybachufer

Hier kannst du jeden Dienstag und Freitag im Stadtteil Neukölln ein Stückchen Orient erleben. Denn dann öffnet der Wochenmarkt am Maybachufer seine Tore. Über 100 Stände bieten dir die Möglichkeit, leckere Brotaufstriche, frischen Fisch, Fleisch und unzählige Früchte zu probieren. Außerdem gibt es hier Textilien, Stoffe, selbst gemachte Bonbons, Nudeln und vieles mehr. Und der Markt hat nicht umsonst den Beinamen „Türkenmarkt“: Hier findest du alle erdenklichen türkischen Leckereien und natürlich jede Menge Döner und Falafel. Auf dem kleinen Platz am Ende des Marktes findest du auch oft Straßenmusiker. Setz dich doch hier in die Sonne und lauschen der Musik direkt am Ufer. Von 11:00 bis 18:30 Uhr ist der Markt am Maybachufer geöffnet.

Adresse und Öffnungszeiten

Adresse

Maybachufer 1 – 13, 12047 Berlin

Öffnungszeiten:

Dienstag und Freitag 11:00 bis 18:30 Uhr.

Antik- und Buchmarkt Bodemuseum

Ganz anders ist der Markt am Bodemuseum. Hier kannst du jedes Wochenende nach echten Schätzen und Antiquitäten mit Seltenheitswert suchen – und das inmitten der einzigartigen Kulisse der Museumsinsel. Mehr als 60 Händler bieten hier Geschirr, Schmuck, alte Münzen, Postkarten und Buchraritäten an. Auch einzigartige Möbelstücke gibt es hier. Zwischendurch bieten immer mal wieder junge Künstler ihre Werke zum Verkauf an. Der Antik- und Buchmarkt am Bodemuseum hat jedes Wochenende und an den Feiertagen von 11:00 bis 17:00 Uhr für dich geöffnet.

Adresse und Öffnungszeiten

Adresse

Am Kupfergraben 3, 10117 Berlin

Öffnungszeiten:

Samstag und Sonntag 11:00 bis 17:00 Uhr.

Trödelmarkt Straße des 17. Juni

An der S-Bahnstation Tiergarten findest du den Berliner Trödelmarkt schlechthin. Jedes Wochenende kannst du hier bummeln, feilschen und den einen oder anderen Schatz ergattern. Der Trödelmarkt an der Straße des 17. Juni war der erste seiner Art in der deutschen Hauptstadt. Es gibt ihn schon seit 1973. Und der Markt ist wirklich riesig. Gefühlt hunderte Marktstände reihen sich hier aneinander. Von Büchern über Autogrammkarten, Möbel, Kleidung bis hin zu Schmuck findest du hier alles. Direkt an den Berliner Trödelmarkt schließt auch der Kunst- und Kunsthandwerkermarkt an. Hier kannst du tolle Schmuckstücke und echte Handarbeit finden. Die Preise sind leider nicht gerade im unteren Bereich, dafür kannst du an einigen Stellen aber sogar mit Karte bezahlen. Der Trödelmarkt an der Straße des 17. Juni ist jeden Samstag und Sonntag von 10:00 bis 17:00 Uhr für dich geöffnet.

Adresse und Öffnungszeiten

Adresse

Straße des 17. Juni, 10623 Berlin

Öffnungszeiten:

Samstag und Sonntag 10:00 bis 17:00 Uhr.

Die Top 5 Berliner Kieze für ´nen Kaffee

Der Bergmannkiez

Zwischen Gneisenaustraße, dem Mehringdamm, Südstern und Fidicinstraße findest du eine der idyllischen Ecken Kreuzbergs. Das Altbauviertel entlang der Bergmannstraße zeigte die Vielseitigkeit Kreuzbergs und die Lebendigkeit seiner Bewohner. Am besten fängst du die Atmosphäre des Bergmannkietzes in einem der vielen Straßencafes ein. In der Marheinecke-Markthalle kannst du von montags bis freitags frisches Obst, Gemüse, Fleisch, Brot und Käse kaufen. Auch die Markthalle in der Eisenbahnstraße nicht weit. Die ist zwar etwas kleiner aber dafür auch nicht ganz so überlaufen. Hier lohnt es sich vor allem donnerstags abends hinzugehen. Dann ist hier nämlich Street food Markt.

Aber auch in der Bergmannstraße selbst findest du alle möglichen kulinarischen Spezialitäten – von traditionellen Sushi- Kreationen, über türkische Feinkostläden bis hin zu Spätzle und Gemüseburger.

Auf dem Chamissoplatz gibt es jeden Samstag einen kleinen Ökomarkt mit Produkten ausschließlich aus ökologischem Anbau.

Adresse

rund um die Bergmannstraße, 10961 Berlin

Simon Dach Kiez

Der Simon Dach Kiez ist eher etwas für die Nachtschwärmer unter euch. Eine Bar reiht sich hier an die andere, dazwischen kleine Clubs und sogar die eine oder andere private Bierbrauerei. Die Simon-Dach-Straße ist ein toller Startpunkt für eure Kneipentour oder den Clubabend.

Ansonsten gibt es hier auch Restaurants für jeden Geschmack: vor allem asiatische und vegane Küche, aber auch Burger, Pizza und Schawama sind hier vertreten. Sonntags ist übrigens Brunch-Tag. Dann kannst du dich, in vielen Cafés sogar bis 16:00 Uhr, am all you can eat Büffet bedienen.

Da der Simon Dach Kiez mitten in Friedrichshain ist, findest du hier natürlich auch das letzte besetzte Haus in der Schamweberstraße.

Wenn du am Wochenende hier bist, lass dir einen kurzen Bummel über den Boxhagener Platz nicht entgehen. Dann ist hier nämlich Markt – am Samstag Obst- und Gemüsemarkt, sonntags Flohmarkt.

Der Simon Dach Kiez befindet sich zwischen Revaler Straße, Warschauer Straße, Frankfurter Allee und der Ringbahn.

Adresse

rund um die Simon-Dach-Straße und den Boxhagener Platz (Achtung: dieser befindet sich in der Grünberger Straße) in 10245 Berlin

Kastanienallee

Auf der Kastanienallee findest du viele kleine Designerläden, Modeboutiquen, Second Hand Shops, Galerien, Szeneläden und unzählige Cafés und Restaurants. Sie ist das kreative Zentrum des Stadtteils Prenzlauer Berg. Es gibt temporäre Ladenprojekte und Popup Stores mit Trendprodukten, Designerstücken und Recycling-Kleidungsstücken.

Die Restaurants bieten dir Speisen von traditioneller deutscher Küche bis hin zu Kulinarischem aus aller Welt. Dort wo die Kastanienallee beginnt, am U-Bahnhof Eberswalder Straße, findest du auch den wohl berühmtesten Currywurstladen Berlins: Konnopke´s.

Bei schönem Wetter solltest du dir den Prater Biergarten auf keinen Fall entgehen lassen. Den ältesten Biergarten Berlins gibt es schon seit 1837. Hier gab es neben dem Biergarten sogar einmal ein Theater, eine Galerie und einen Club. Aufgrund ungeklärter Eigentumsverhältnisse ist derzeit aber nur der Biergarten und das Praterrestaurant geöffnet.

Adresse

rund um die Kastanienallee in 10435 Berlin, der Prater Biergarten ist in der Kastanienallee 7-9

Das Nikolaiviertel

Das Nikolaiviertel ist das älteste Siedlungsgebiet Berlins. Hier gab es einst eine Handelsstraße und ab dem Jahr 1200 die Kirche St. Nicolai. Rund um die Kirche entstanden die Siedlungen Berlin und Cölln auf den beiden Seiten der Spree. Die beiden Städtchen wuchsen später zum heutigen Berlin zusammen. Leider wurde das Nikolaiviertel im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört, dann aber bis Ende der achtziger Jahre wieder aufgebaut. Die jetzigen Gebäude wurden nach historischen Vorbildern rekonstruiert. Zu den Gebäuden aus dem 16.-18. Jahrhundert, die rekonstruiert wurden zählen zum Beispiel das Knoblauchhaus, der Gasthof zum Nussbaum, das Wohnhaus von Gottfried Ephraim Lessing und auch das Ephraimpalais. Letzteres ist ein imposantes Gebäude mit wunderschöner Rokokofassade außen und wechselnden Ausstellungen innen.

Hier im Nikolaiviertel findest du auch noch traditionelle Altberliner Restaurants. Falls du mal eine richtige Berliner Kartoffelsuppe oder ein tolles Eisbein probieren möchtest, können wir dir die beiden Schwesterrestaurants Alma Hoppe und Julchen Hoppe oder auch das Reinhard´s im Nikolaiviertel wärmstens empfehlen.

Adresse

die Nikolaikirche befindet sich am Nikolaikirchplatz in 10178 Berlin.

Das Scheunenviertel

Das Scheunenviertel befindet sich zwischen dem Hackeschen Markt und dem Rosa-Luxemburg-Platz. Im 17. Jahrhundert waren Scheunen innerhalb des Berliner Stadtgebietes nämlich untersagt, weil man Brände vermeiden wollte. Der große Kurfürst Friedrich Wilhelm ordnete deshalb den Bau von 27 Scheunen hinter der Stadtmauer an. Denn da wo heute die Dircksenstraße verläuft, stand damals die Stadtmauer Berlins. Im Norden der Stadtmauer gab es auch zahlreiche landwirtschaftlich genutzte Flächen. Auch die Landarbeiter wohnten hier im Scheunenviertel.

Im 18. Jahrhundert befahl dann Friedrich Wilhelm I allen Juden, die kein Haus besaßen, ins Scheunenviertel zu ziehen. Daher entstand hier ein Ort mit großen jüdischen Kultureinflüssen. Und so entstanden neben einer Synagoge auch zwei jüdische Friedhöfe in unmittelbarer Nähe.

Während der Zeit der Industrialisierung wurden die Scheunengassen aber fast vollständig umgebaut, sodass heute keine von ihnen mehr so wie damals vorhanden ist.

Heute ist das Scheunenviertel ein Szeneviertel mit vielen Designerläden rund um die Neue Schönhauser Straße. Die kleinen Gassen sind auf jeden Fall einen Besuch wert.

Adresse

Das Scheunenviertel findest du rund um die Neue Schönhauser Straße in 10178 Berlin.

Die Top 5 Bars in Berlin

Die Monkey Bar

Lust auf einen Drink auf der Dachterrasse mit tollem Blick über den Breitscheidplatz, den Kurfürstendamm und die Gedächtniskirche in einer der angesagtesten Bars Berlins? Dann bist du in der Monkey Bar im 25. Stock des 25hours Hotels genau richtig. Im Moment wird die Bar gerade umgestaltet, davor gab es innen einen Mix aus Fabriketage und Dschungel im Inneren. Hier gab es einen riesigen Gorilla der auf die Bar schaut, Giraffen an der Wand und einen Roboter der lustige Muster an die Wand malt.

An der Bar kannst du zwischen insgesamt 25 Ginsorten auswählen. Natürlich gibt es auch klassische Cocktails und leckere Eigenkreationen. Es gibt DJ-Programm und regelmäßige Veranstaltungen. 2015 wurde die Bar sogar zur beliebtesten Hotelbar Europas gewählt.

Adresse und Öffnungszeiten

Adresse

25hours Hotel im Bikini Berlin, Budapester Straße 40, 10787 Berlin

Öffnungszeiten:

Montag bis Sonntag 12:00 bis 01:00 Uhr.

Sharlie Cheen Bar

Die Sharlie Cheen Bar am Rosenthaler Platz hat gar nichts mit Charlie Sheen zu tun – naja, zumindest fast nichts. Benannt ist sie nämlich nach einem fiktiven Playboy, der 1915 geboren wurde. Aber in der Bar dreht sich trotzdem alles um Spaß, leckere Cocktails und darum, einfach das Leben zu genießen.

Auf der Cocktailkarte wird dir zu jedem Cocktail auch die Geschichte von Sharlie Cheen dahinter erzählt. Die Cocktails heißen zum Beispiel „Jesse Pinkman“ oder „Goodbye Motherfucker“, es gibt 30 Sorten Single Malt Whisky, um die 20 Sorten Gin und Wodka und ca. 30 Sorten Rum.  Über der Bar hängt eine riesige wabenartige Designer-Decke. Ansonsten gibt es in der 200 m² großen Bar unterschiedliche Bereiche, die alle eine komplett andere Atmosphäre haben.

Hier werden die meisten Zutaten übrigens selbst hergestellt: Sirups werden einmal wöchentlich produziert, die Säfte frisch gepresst eigens mit Kräutern infusionierte Destillate hergestellt.

Adresse und Öffnungszeiten

Adresse

Brunnenstraße 196, 10119 Berlin

Öffnungszeiten:

Sonntag bis Donnerstag 18:00 bis 02:00 Uhr, Freitag und Samstag 18:00 bis 04:00 Uhr

Fairytale Bar

In der Fairytale Bar wirst du in die verrückte Märchenwelt von Tim Burton versetzt. Die Bar liegt direkt am Volkspark Friedrichshain und wurde vom Märchenbrunnen inspiriert. Schon der Einlass ist nicht wie in jeder anderen Bar, hier musst du schon klingeln, um eingelassen zu werden. Märchenhafte Gestalten geleiten dich zu deinem Tisch. Überall in der Bar verstecken sich kleine Hinweise auf Märchen wie Alice im Wunderland. Es gibt unterschiedliche Karten für Männer und Frauen und die Barkarten flüstern Zitate aus Märchen und versprühen seltsame Düfte. Sie halten sogar einen kleinen Snack und einen Drink für ihre Gäste bereit. Für die Barkarte hat die Fairytale Bar 2016 sogar den Mixology Bar Award in der Kategorie „Barkarte des Jahres“ gewonnen. Natürlich sind auch die Namen der Cocktails hier märchenhaft: Sie heißen „Froschkönig“, „Schneeweißchen und Rosenrot“ oder „Schwarzer Ritter“. Die Cocktails schmecken vorzüglich, haben hier aber auch ihren Preis: bis zu 18 € pro Cocktail musst du hier rechnen. Dafür kannst du aber auch dieses einmalige und recht außergewöhnliche Ambiente genießen.

Adresse und Öffnungszeiten

Adresse

Am Friedrichshain 24, 10407 Berlin

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Samstag  20:00 bis 02:30 Uhr.

Die Schwarze Traube Kreuzberg

Auch in der schwarzen Traube in Kreuzberg musst du klingeln, um hereingelassen zu werden. Die von außen recht unscheinbare Bar in der Wrangelstraße ist bekannt für ihre richtig guten Drinks zu dennoch erschwinglichen Preisen. Die 2012 eröffnete Bar wurde auch schon mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht. Hier gibt es keine Getränkekarte, nachdem man seinen Tisch zugewiesen bekommen hat gesellt sich der Barkeeper an den Tisch und stellt alle möglichen täglich wechselnden Cocktailkreationen vor. So findet man schnell das passende Getränk.

Die Einrichtung der schwarzen Traube ist eine Mischung aus Sesseln und Sofas vom Trödelmarkt und kleinen Designelementen und Blümchentapete zwischendrin – so wie das eben sein muss in Kreuzberg. Die Bar ist recht klein, daher herrscht eine sehr kommunikative und gemütliche Atmosphäre. Daher solltest du vorher auf jeden Fall reservieren.

Adresse und Öffnungszeiten

Adresse

Wrangelstraße 24, 10997 Berlin

Öffnungszeiten:

Montag bis Samstag 19:00 bis 02:00 Uhr.

Rum Trader

Wie der Name schon verspricht kannst du im Rum Trader alle möglichen Rumgetränke ausprobieren. Die Bar in Charlottenburg ist übrigens die älteste Berlins. Es gibt sie schon seit über 30 Jahren und auch hier heißt es mal wieder: klingeln um eingelassen zu werden. Bekannt ist der Rum Trader für seine außergewöhnlich guten Cocktails, viele davon natürlich auf Rum Basis. Aber auch Gin- und Champagner-Cocktails werden hier angeboten. Barkeeper Gregor Scholl fragt dann nach deinen geschmacklichen Vorlieben und mixt dir den passenden Cocktail dazu.

Im Rum Trader geht es ein wenig formeller zu, als in den anderen hier vorgestellten Kneipen. Da die Bar nur rund 25 Plätze hat, muss man eher Glück haben hier eingelassen zu werden. Wenn du den Rum Trader besuchen willst, solltest du außerdem die kurzen Hosen zu Hause lassen.

Adresse und Öffnungszeiten

Adresse

Fasanenstraße 40, 10719 Berlin

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag 20:15 bis 01:00 Uhr, Samstag 21:30 – 02:00 Uhr

 

Die Top 5 Bühnen in Berlin

Die Staatsoper Berlin

Die Staatsoper Unter den Linden ist wohl eines der schönsten Gebäude auf dem gesamten Boulevard.

Schon im Jahr 1742 entstand das erste eigenständige und damals größte Theatergebäude Europas nach Plänen von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff – die Königliche Hofoper Friedrichs II. Fast genau 100 Jahre später brannte das Opernhaus bis auf seine Grundmauern ab. Karl Ferdinand Langhans wurde mit dem sofortigen Wiederaufbau der Staatsoper beauftragt. Bei seiner Neueröffnung nur ein Jahr später hatte das Haus 1800 Plätze, 4 Ränge und zahlreiche technische Neuerungen.

Nachdem die Staatsoper im Zweiten Weltkrieg bei Luftangriffen zerstört und 1955 wieder aufgebaut wurde, musste die Staatsoper nach der Wiedervereinigung umfangreich saniert werden. Zunächst plante man hier Teile von ihr abzureißen und umzubauen. Aufgrund der großen Proteste wurde die Planung aber erneut ausgeschrieben und der Denkmalschutz des Gebäudes in den Vordergrund gerückt. Bei der Sanierung orientierte man sich an den Originalplänen des Gebäudes. So wurde zum Beispiel die Saaldecke um 5 m angehoben, um den Nachhall zu verbessern. Von außen jedoch sieht man dies nicht, hier orientieren sich die Sanierungsmaßnahmen am Denkmalschutz.

Die Staatsoper Unter den Linden zählt heute zu einer der bedeutendsten Bühnen der Welt. Die hier aufgeführten Opern und Konzerte sind von herausragender Qualität. Derzeitiger Generalmusikdirektor ist Daniel Barenboim. Das sicherlich bekannteste und vielleicht sogar schönste Bühnenbild ist der blaue Nachthimmel mit den goldenen Sternen für Mozarts Zauberflöte von Karl Friedrich Schinkel.

Ein Besuch in der Staatsoper wird sicherlich eines der bleibenden Erlebnisse deiner Berlin-Reise werden.

Adresse und Tickets

Adresse

Unter den Linden 7, 10117 Berlin

Tickets:

Den Spielplan und die Tickets kannst du auf der Internetseite der Staatsoper kaufen.

Der Admiralspalast

Noch so ein traditionsreicher Veranstaltungsort ist der Admiralspalast in der Friedrichstraße. Eigentlich war der Admiralspalast mal ein Badehaus, welches hier Ende des 19. Jahrhunderts gebaut wurde, da hier eine Solequelle entdeckt wurde. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde das Gebäude dann in einen Vergnügungspalast mit luxuriösen Bädern, Restaurants und sogar eine Eislaufbahn umgebaut. Schon bald wurde die Eisbahn aber zu einem Revue Theater umgebaut, und 1930 dann zu einem Volltheater. Zu Zeiten des Nationalsozialismus ordnete Reichsminister Goebbels eine komplette Neugestaltung des Theaters in einer Erholungsstätte in schlichter, klassischer Form an. Diese ist so bis heute erhalten. 1940 wurde hier sogar die sogenannte „Führerloge“ eingebaut.

Da der Admiralspalast im Zweiten Weltkrieg kaum zerstört wurde, wurde er danach unter anderem von der Staatsoper während der Wiederaufbauarbeiten genutzt. Später zog das Metropoltheater hier ein. Nach einer Zeit des Leerstandes wurde das Haus dann 2005 umfangreich saniert. Der alte Glanz des Admiralspalast mit Theater, Luxusbad, Café, Restaurant und Club sollte wieder entstehen. Punkrock Star Campino spielte hier Mackie Messer und Johannes Heesters trat hier mit seiner Bigband auf. Nachdem das Haus Insolvenz anmelden musste, wird es nun seit 2011 von der Unternehmensgruppe Mehr! Entertainment betrieben. Außerdem gibt es hier ein Sendestudio von radioeins.

Heute kannst du dir hier verschiedene Aufführungen, von Musicals über Theateraufführungen bis hin zu modernen Musik- und Tanzspektakeln ansehen. Falls du dafür keine Zeit auf deinem Berlin-Trip hast, sieh dir wenigstens die Außenfassade bei Nacht an, wenn du mal in der Nähe bist. Diese ist dann nämlich wunderschön ausgeleuchtet.

Adresse und Tickets

Adresse

Friedrichstraße 101, 10117 Berlin

Tickets:

Das Programm und die Tickets kannst du auf der Internetseite des Admiralspalastes kaufen.

Das Tempodrom

Das Tempodrom am Askanischen Platz ist kein historisches Gebäude sondern ein riesiges Konzertzelt. Das Tempodrom war übrigens ursprünglich der Lebenstraum einer Krankenschwester, nämlich der von Irene Moessinger. Sie investierte ihr gesamtes Geld in ein Zirkuszelt. Leider war der Zirkus 1981 nach nur einem Jahr schon pleite.

Das Zirkuszelt musste dann mehrfach umziehen, bis dann 2001 auf dem Gelände des ehemaligen Anhalter Bahnhofs ein Betonbau in Gestalt eines Zirkuszelts errichtet und als neues Tempodrom wiedereröffnet wurde. Die Baukosten hierfür waren allerdings doppelt so hoch als geplant. Deshalb musste der damalige Stadtentwicklungssenator zurücktreten.

Irene Mössinger zog sich 2005 vom Tempodrom zurück.

In die große Arena des Tempodrom passen bis zu 4000 Personen. Außerdem befindet sich hier auch das Liquidrom. Hier gibt es ein Wasserbecken mit 13 m Durchmesser und verschiedene Saunen, sogar Konzerte finden hier statt.

Heute kannst du im Tempodrom Konzerte, Theateraufführungen, Comedy, Revuen und Festivals erleben.

Adresse und Tickets

Adresse

Möckernstraße 10, 10963 Berlin

Tickets:

Das Programm und die Tickets kannst du auf der Internetseite des Tempodroms kaufen.

Bar Jeder Vernunft

In dem historischen Spiegel Zelt der Bar jeder Vernunft kannst du dir Chance, Theater, Kabarett und Musicals ansehen. Aber hier sitzt du nicht auf herkömmlichen Theaterrängen, sondern es gibt kleine Tische mit Stühlen und Logen, in denen du nicht nur Getränke sondern sogar saisonale Speisen bestellen kannst. Hier siehst du nicht nur die bekannten Künstler, sondern auch unbekannteren wird eine Bühne geboten. Vielleicht entdeckst du ja hier deinen neuen Lieblings-Comedian?

Das Spiegelzelt stammt übrigens nicht einmal aus Deutschland. Es wurde 1912 in den Niederlanden gebaut und diente dort als Ball- und Tanzzelt. Seit Anfang der Neunzigerjahre steht es nun an seinem jetzigen Platz in Deutschland.

Wenn du also auf ein eher ungewöhnliches Entertainment-Programm stehst, findest du in der Bar jeder Vernunft bestimmt etwas Passendes.

Adresse und Tickets

Adresse

Schaperstraße 24, 10719 Berlin

Tickets:

Das Programm und die Tickets kannst du auf der Internetseite der Bar Jeder Vernunft kaufen.

Die Deutsche Oper

Auf der Liste unserer Top 5 der besten Bühnen Berlins darf natürlich das größte der drei Berliner Opernhäuser, die deutsche Oper, nicht fehlen. 1859 Sitzplätze hat das Haus. Das Gebäude wurde im Zweiten Weltkrieg komplett zerbombt. Der Neubau des Architekten Fritz Bornemann aus den sechziger Jahren kommt eher nüchtern, klotzig und monumental daher. Die riesige Betonwand an der Bismarckstraße schützt die Oper vor dem Straßenlärm der sechsspurigen Straße. Auch im Inneren ist die deutsche Oper mit den holzvertäfelten Wänden eher nüchtern gestaltet. Dafür sieht man aber von jedem Sitzplatz aus die gesamte Bühne und die Akustik ist die beste aller Berliner Musiktheaterbühnen.

Die deutsche Oper hat auch einen Kinderchor, der jedes Jahr an Weihnachten sogar seine eigenen Weihnachtskonzerte zeigt.

Wenn du große Oper von Weltklasseformat erleben möchtest, bist du in der Deutschen Oper genau richtig. Hier konzentriert man sich auf klassische Opernstücke des 19. Jahrhunderts und die Werke von Wagner, Puccini, Verdi und Strauß.

©visitBerlin

Adresse und Tickets

Adresse

Bismarckstraße 35, 10627 Berlin

Tickets:

Das Programm und die Tickets kannst du auf der Internetseite der Deutschen Oper kaufen.

 

Die Top 5 Panorama – Aussichten in Berlin

Klunkerkranich

Im Klunkerkranich erlebst du echten Berliner Flair hoch über den Dächern der Stadt. Auf dem obersten Parkdeck der Neukölln Arkaden triffst du Berliner, Touristen, Zugezogene, Familien und Hippster gleichermaßen. Die zusammen gezimmerten Möbel, ein Sandkasten, Sonnensegel und die unzähligen Pflanzen versprühen den so typischen studentisch-alternativen Flair. Hier gibt es drei Bereiche: den großzügigen Außenbereich und zwei kleinere Innenbereiche, das Wohnzimmer und die Hütte „hinter den Alpen“. Sogar ein urban gardening Projekt gibt es hier auf dem Dach.

Dazu gibt es im Klunkerkranich immer mal wieder kleine Konzerte, DJ – Programm, Lesungen und Kinovorführungen. An den Wochenenden werden Märkte mit Kunsthandwerk, Street Food oder Flohmärkte veranstaltet.

Abends kann es an so einem Ort natürlich schnell voll werden, komm daher am besten vor 20:00 Uhr und genieß einen tollen Sonnenübergang über den Dächern Berlins.

Adresse, Öffnungszeiten und Tickets

Adresse

in den Neukölln Arkaden, Karl-Marx-Straße 66, 12043 Berlin

Öffnungszeiten:

täglich von 17:00 bis 23:00 Uhr.

Tickets:

Ab 16 Uhr wird Eintritt genommen, wenn Veranstaltungen sind.

Deck 5

Und hier gleich noch eine Rooftopbar in Berlin, die wir euch empfehlen: das Deck 5 in den Schönhauser Allee Arkaden. Auf dem fünften Parkdeck findest du die Strandbar mit Lounge-Möbeln, Liegestühlen, Palmen und einer riesigen Buddhafigur. Auch hier gibt es abends DJ-Programm oder Livemusik. An den zwei Strandbars gibt es nicht nur leckere Drinks, sondern auch kleine Snacks. Und auch der Panoramablick über Berlin lässt keine Wünsche offen – vom Deck 5 aus kannst du nämlich über die Dächer des Prenzlauer Bergs bis hin zum Fernsehturm schauen.

Adresse, Öffnungszeiten und Tickets

Adresse

in den Schönhauser Allee Arkaden, Schönhauser Allee 79, 10439 Berlin

Öffnungszeiten:

täglich von 14:00 bis 23:00 Uhr.

Tickets:

Der Eintritt kostet 1€ pro Person.

Der Fernsehturm

Natürlich darf der Fernsehturm in unserer Liste der besten Aussichtspunkte Berlins auf gar keinen Fall fehlen. Mit seinen 368 m Höhe ist der Fernsehturm das größte Bauwerk Deutschlands. Auf der Aussichtsplattform in über 200 m Höhe hast du einen tollen 360° Blick über die Stadt. In 38 Sekunden bringt dich einer der 2 Fahrstühle für Besucher hier hinauf. Falls du gerade Hunger hast kannst du auch im Restaurant des Fernsehturms Speisen. Dieses dreht sich in 1 Stunde einmal um die eigene Achse, sodass du ganz Berlin während deines Essens einmal rund um bestaunen kannst. Bei guter Sicht kannst du sogar bis zum 60 km entfernten Tropical Islands sehen. Deine Tickets für den Fernsehturm bucht du am besten vorher online, so vermeidest du lange Warteschlangen am Eingang.

Adresse, Öffnungszeiten und Tickets

Adresse

Panoramastraße 1A, 10178 Berlin

Öffnungszeiten:

März bis Oktober von 11:00 bis 22:00 Uhr

November bis Februar von 10:00 bis 24:00 Uhr

Tickets:

Aussichtsplattform: Erwachsene ab 16,50€, Kinder ab 9,50€, Kinder unter 4 Jahren frei, Für Studenten gibt es 20 % Rabatt

Tickets ohne Wartezeit an Kasse und Einlass ab 22,50 € für Erwachsene und 13,00 Euro für Kinder

Tipp: Reserviere deine Tickets am besten schon vorher, so musst du am Einlass nicht lange warten.

Das Hotel Park Inn

Ganz in der Nähe vom Berliner Fernsehturm findest du – mitten auf dem Alexanderplatz – das Hotel Park Inn. Hier gibt es auf 120 m Höhe eine Aussichtsplattform mit einem tollen Überblick über den Alexanderplatz samt Fernsehturm. Falls du also mal mit dem Fernsehturm im Hintergrund für ein Selfie posieren möchtest, ist dies der perfekte Ort für dich.

Auf der Terrasse gibt es auch ein paar Liegestühle und Loungemöbel und du kannst auch einen Drink bestellen. Ansonsten findest du gleich nebenan auch eine Baseflyingstation – falls du zu den besonders Mutigen gehörst, stürzt du dich an der Hauswand des Park Inn Hotels beim Base Jumping hinab. Ansonsten macht es aber auch einen riesigen Spaß, hier einfach nur zuzuschauen.

Der Eintritt für die Aussichtsplattform im Hotel Park Inn kostet vier Euro, Tickets gibt‘s beim Concierge im Erdgeschoss.

Adresse, Öffnungszeiten und Tickets

Adresse

Alexanderplatz 7, 10178 Berlin

Öffnungszeiten:

Öffnungszeiten: April bis September 12:00 – 22:00 Uhr

Oktober bis März: 12:00 – 18:00 Uhr

Tickets:

4 € pro Person

Tickets kannst du unten beim Concierge im Hotel kaufen.

Die Siegessäule

Die Siegessäule in Berlin ist nicht nur eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt, sondern auch eines der wichtigsten Nationaldenkmäler Deutschlands.

Hier in Berlin wird die Siegessäule eigentlich nur „Goldelse“ genannt. Während du die 285 Stufen bis zur Aussichtsplattform erklimmst, kannst du dir im Säulengang unzählige Bronzereliefs und Mosaiken an den Wänden anschauen, die den Weg zur Gründung des Deutschen Reiches zeigen.

Oben angekommen hast du einen herrlichen Ausblick in 50 m Höhe über Berlin. Hinter dem Tiergarten siehst du von hier oben das Brandenburger Tor, die Straße Unter den Linden bis hin zum Fernsehturm. Natürlich kannst du auch einen Blick auf das Regierungsviertel oder den Potsdamer Platz werfen.

Um zur Siegessäule zu gelangen benutze bitte unbedingt die Unterführung und versuche nicht über die mehrspurige Straße zu laufen.

Adresse, Öffnungszeiten und Tickets

Adresse

Großer Stern 1, 10557 Berlin

Öffnungszeiten:

April bis Oktober: Montag bis Freitag 9:30 Uhr bis 18:30 Uhr, Samstag und Sonntag bis 19:00 Uhr

November bis März: Montag bis Freitag 9:30 Uhr bis 17:30 Uhr, Samstag und Sonntag bis 17:30 Uhr

Tickets:

Eintritt 3 € pro Person

ermäßigt 2,50 €

Die Top 5 ungewöhnlichsten Orte in Berlin – das gibt es nur in Berlin

Die Abhörstation Teufelsberg

Mitten im Grunewald, ganz in der Nähe vom Teufelssee liegt der Teufelsberg. Oben auf der 200 m hohen Erhöhung befindet sich noch heute die ehemalige Flugüberwachungs- und Abhörstation der US-amerikanischen Streitkräfte.

Zuerst richteten die Amerikaner hier in den fünfziger Jahren nur eine mobile Abhörstation ein, doch schon bald wurde diese durch eine feste Installation ersetzt und die fünf markanten Radarkuppeln entstanden. Darunter befanden sich die Antennen. Die Kuppeln boten Sichtschutz, ließen aber die Funkwellen durch. Von hier aus konnten die Amerikaner in alle Richtungen des Warschauer Paktes abhören und sogar Funksignale stören. 1500 Menschen arbeiteten hier in 3 Schichten.

Nach der Wiedervereinigung Deutschlands konnten die Radaranlagen noch einige Jahre für die zivile Luftüberwachung genutzt werden. Heute aber ist das Gelände ungenutzt und verfällt mehr und mehr. In den Gebäuden und Einrichtungen wo früher die Büros waren, findest du inzwischen unzählige Graffitis. Es gibt auch Führungen, die du buchen kannst. Und du hast von hier oben aus auch eine tolle Aussicht über Berlin.

Adresse, Öffnungszeiten und Tickets

Adresse

Teufelsseechaussee 10, 14193 Berlin

Öffnungszeiten:

Mittwoch bis Sonntag 11:00 Uhr bis Sonnenuntergang

Tickets:

ohne Führung: 5,00€

Tickets und Führungen kannst du hier buchen: https://teufelsberg-berlin.de/15-tickets

Das RAW Gelände im Friedrichshain

Das RAW Gelände auf dem ehemaligen Reichsbahnausbesserungswerk der Deutschen Bahn ist das größte zusammenhängende permanent kulturell bespielte Gelände Deutschlands. Hier triffst du vor allem auf ein buntes Nachtleben. Du findest Clubs wie den Haubentaucher, den weißen Hasen, das Cassiopeia oder den Suicide Circus. Konzerte finden im Astra Kulturhaus statt und kühle Drinks kannst du im Crack Bellmer oder in der Bar Zum schmutzigen Hobby genießen. Dazu gibt es hier aber auch eine Kletterhalle, eine Skaterhalle, einen Kindercircus, Ateliers, Galerien, im Sommer ein Open Air Kino und an den Wochenenden einen Flohmarkt. Das gesamte Gelände ist übersät von Graffitis.

Leider sind die Eigentumsverhältnisse des RAW Geländes nicht komplett geklärt, sodass es hierüber immer wieder Streitigkeiten gibt. Geplant ist der Bau von Wohnungen und Bürogebäuden auf dem Gelände. Es wurde allerdings zugesichert, dass 10% des Geländes für Kulturschaffende erhalten bleiben soll.

Wenn du also noch vor dem Umbau des Geländes die Berliner Subkultur erleben möchtest, lohnt sich ein Besuch auf dem RAW Gelände auf jeden Fall.

Adresse, Öffnungszeiten und Tickets

Adresse

Revaler Straße 99, 10245 Berlin

Öffnungszeiten:

Das RAW Gelände ist rund um die Uhr geöffnet.

Tickets:

Der Eintritt ist frei.

Der Haubentaucher

Mitten in den ehemaligen Fabrikhallen des RAW Geländes an der Revaler Straße gibt es inzwischen den Haubentaucher mit einem 22 m langen Pool. Tagsüber kannst du dich hier auf dem Sonnendeck mitten in der City bräunen und das kühle Nass genießen. Hier gibt es natürlich auch eine Strandbar mit Drinks und Snacks und regelmäßige Yogastunden. Sonnenliegen, Liegestühle und mediterrane Pflanzen sorgen für eine urbane Sommerstimmung.

Abends verwandelt sich der Haubentaucher dann in einen angesagten Nachtclub. In der angrenzenden ehemaligen Wartungshalle der Reichsbahn kann gefeiert werden bis in die Morgenstunden.

In der Weihnachtszeit gibt es im Haubentaucher sogar einen kleinen aber feinen Weihnachtsmarkt.

Adresse, Öffnungszeiten und Tickets

Adresse

Revaler Straße 99, 10245 Berlin

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag ab 12:00 Uhr, Samstag und Sonntag ab 11:00 Uhr

Tickets:

Legt ein DJ auf, ist ein kleiner Obolus zu zahlen.

Karaoke im Mauerpark

Den Mauerpark samt Trödelmarkt und Karaoke haben wir ja schon etwas weiter oben erwähnt. In der Liste der Orte, die es wirklich so nur in Berlin gibt, darf das Karaoke-Spektakel im Mauerpark aber auf gar keinen Fall fehlen. Denn bei schönem Wetter füllen sich ab ungefähr 14:00 Uhr die Ränge des Amphitheaters, denn gleich wird Joe Hatchiban auf seinem orangefarbenen Fahrrad vorbeikommen. Ausgestattet ist er mit Boxen, einem Mikrofon, einem Mischpult und seinem Laptop. Eigentlich wollte er hier im Sommer 2009 nur mal austesten, wie lange seine Batterien halten. Mehr und mehr Leute machten mit bei der Karaoke Show, sodass Joe seitdem jeden Sonntag herkommt. Und so treffen sich hier seitdem im Amphitheater im Mauerparksonntags hunderte Menschen, um zuzusehen, wie sich einige bei ihrer Karaoke-Vorstellung blamieren und anderen, die eine tolle Darbietung hinlegen, zu zu jubeln. Zugegebenermaßen ist letzteres eher selten. Aber Spaß hat man hier garantiert immer. Also nehmt doch mit einem kühlen Getränk in der Hand Platz auf den Rängen des Theaters und hört euch an, was andere so ins Mikrofon schmettern. Vielleicht wollte er auch selbst etwas zum Besten geben?

Adresse, Öffnungszeiten und Tickets

Adresse

Bernauer Straße 63-64,1 3355 Berlin

Öffnungszeiten:

Der Mauerpark ist immer geöffnet. Am interessantesten ist aber der Sonntag mit Flohmarkt und im Sommer auch mit Karaoke.

Tickets:

Der Eintritt ist kostenfrei.

Berliner Unterwelten

Der Verein Berliner Unterwelten e.V. erforscht und dokumentiert unterirdische Bauwerke Berlins und macht sie, wenn möglich dem Publikum zugänglich. So gibt es zum Beispiel Führungen durch verschiedene Luftschutzbunker aus dem Zweiten Weltkrieg oder auch durch Fluchttunnel, durch die Bürger der ehemaligen DDR in den Westen flüchten wollten.

Im U-Bahnhof Gesundbrunnen entdeckte der Verein 1998 zum Beispiel einen riesigen Luftschutzbunker. Hier kannst du bei Führungen erfahren, wie die Menschen unter engsten Bedingungen in den Bunkern gelebt haben. Außerdem hat der Verein Berliner Unterwelten hier auch sein Museum eingerichtet.

Der Verein bietet auch eine Tour durch zwei Atomschutzbunker in Berlin, durch den sogenannten Mutter-Kind-Bunker am Gasometer und sogar durch einen OP-Bunker, in dem selbst während eines Fliegerbombenangriffs Operationen durchgeführt werden konnten.

Die Tour „unterirdisch in die Freiheit“ führt dir die Verzweiflung der Menschen vor Augen, die über selbst gegrabene Tunnel aus der ehemaligen DDR in die Freiheit gelangen wollten.

Die Tickets für die Touren kannst du am Ticketshop am U-Bahnhof Gesundbrunnen oder online kaufen.

Adresse, Öffnungszeiten und Tickets

Adresse

Ticket- und Buchshop: Brunnenstraße 105, 13355 Berlin

Öffnungszeiten:

Der Ticketshop hat geöffnet:

April bis Oktober: Montag bis Freitag von 10:00 bis 16:00 Uhr, Samstag und Sonntag 09:00 bis 16:00 Uhr

November und März: täglich von 10:00 bis 16:00 Uhr

Dezember bis Februar: Donnerstag bis Montag von 09:00 bis 16:00 Uhr, Dienstag und Mittwoch von 10:00 bis 14:00 Uhr

Tickets:

Die Führungen kannst du dir hier genauer ansehen: https://www.berliner-unterwelten.de/

Ines
ines@berlin-city-game.com

Ich liebe Berlin! Als eine der wenigen waschechten Berliner möchte ich dir meine Stadt zeigen. In Ost-Berlin geboren und aufgewachsen schreibe ich hier nicht nur über die typischen Sehenswürdigkeiten Berlins sondern auch über die Berliner Mauer und vielleicht nicht so offensichtliche aber dennoch spannende Orte in der Stadt. Komm mit auf die Reise nach Berlin und lass uns gern einen Kommentar da!

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