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Wie du mit dem normalen Linienbus alle wichtigen Sehenswürdigkeiten in Berlin erkunden kannst

Wie du mit dem normalen Linienbus alle wichtigen Sehenswürdigkeiten in Berlin erkunden kannst

„Berlin, ick liebe dir!“

 

Aufgepasst, Sparfüchse und Sparfüchsinnnen! Hop On Hop Off Bus war gestern! Wir erklären dir heute, wie du eine der beliebtesten Buslinien ganz einfach für deine Sightseeingtour nutzen kannst und dabei auch noch bares Geld sparst.

Sicher sind sie dir schon mindestens einmal begegnet: Die berühmten roten Doppeldeckerbusse, in denen du nie einen guten Platz ergattern kannst und trotzdem mehr als das Dreifache eines normalen Tagestickets zahlen sollst. Und das alles nur, um dich von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit schaukeln zu lassen. Das geht auch einfacher. Und vor allem günstiger! Neugierig? Dann solltest du jetzt weiterlesen, denn wir haben einen heißen Tipp für dich und dein nächstes Sightseeing in Berlin.

Welchen Bus muss ich denn nun nehmen, um die Berliner Sehenswürdigkeiten zu sehen?

Die Rede ist hier von der beliebten Buslinie 100. Sie verkehrt als normaler Linienbus zwischen den Haltestellen Alexanderplatz und Zoologischer Garten. Ausgewiesen ist die Linie als „100 S + U Alexanderplatz“, wenn man vom Zoologischen Garten Richtung Alex fahren möchte – übrigens eine liebevolle Bezeichnung der Berliner für ihren belebtesten Platz im Herzen ihrer Stadt. Startet man wiederum vom Alexanderplatz und möchte Richtung Zoologischer Garten fahren, ist die Linie als „100 S + U Zoologischer Garten“ ausgewiesen. Kleiner Ausflug in die Geschichte gefällig? Die Buslinie 100 war nämlich die erste Buslinie, die nach der Wiedervereinigung Deutschlands in unserer Hauptstadt gegründet wurde. Sie verbindet noch heute Ost- und Westberlin miteinander.

Welche Haltestellen fährt die Buslinie 100 denn eigentlich an?

 

Eine besonders interessante Frage, wenn man zum Beispiel eine Unterkunft buchen möchte und keine weiten Fußwege zur nächsten Bushaltestelle in Kauf nehmen möchte. Schließlich wird man auf der Sightseeingroute noch genug Schritte zurücklegen, welche die Fitnessuhr zum Glühen bringen werden. Man kann aber auch einfach im Bus sitzen bleiben und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in einer ersten Runde im Vorbeifahren bestaunen.

Wer also in Richtung Alexanderplatz fahren möchte, kann bereits an der ersten Haltestelle, der „Hertzallee“ einsteigen. Weiter geht es dann über 17 Haltestellen zum Alex. Der Bus hält also unterwegs unter anderem an den Haltestellen „S + U Zoologischer Garten“, „Breitscheidplatz“, „Großer Stern“, „Schloss Bellevue“, „Haus der Kulturen der Welt“, „Platz der Republik“, „Reichstag/Bundestag“, „S + U Brandenburger Tor“, „U Unter den Linden“, „Staatsoper“, „Lustgarten“ und „S + U Alexanderplatz/Memhardstraße“.

 

Ab wann kann ich die Linie 100 nutzen?

 

Die Linie 100 ist ein Frühaufsteher. Ihr könnt montags bis freitags demnach schon ab ca. 06:00 Uhr einsteigen und bis ca. 00:30 Uhr nachts fahren. An den Wochenenden startet die Linie ein Stündchen später. Hier fahrt ihr ab ca. 07:00 Uhr früh und dürft aber ebenfalls bis tief in die Nacht hinein die Stadt unsicher machen.

 

Was kostet mich eine Fahrkarte?

 

Hier hast du mehrere Möglichkeiten, damit für jeden Geldbeutel und jeden Geschmack etwas dabei ist. Wichtig ist immer, zu wissen, wie lange du in der Hauptstadt bleibst und ob du allein oder in einer Gruppe reist.

Allen voran: Das normale Tagesticket. Hier benötigst du, als Alleinreisender, ein ganz gewöhnliches Tagesticket für den Öffentlichen Personennahverkehr innerhalb Berlins. Dabei solltest du darauf achten, dass du ein Ticket für die Tarifzonen A und B – kurz Tagesticket AB – kaufst, da sich Berlins Stadtgebiet auf diese beiden Tarifzonen erstreckt. Das normale Tagesticket AB für eine Person kostet aktuell 8,80 €. Reist ihr mit mehreren Leuten, lohnt sich das Gruppenticket für momentan 25,50 €, mit dem ihr maximal zu fünft die Stadt unsicher machen dürft. Nur zum Vergleich: Für eine Stadtrundfahrt mit dem roten Hop On Hop Off Doppeldeckerbus zahlt ihr pro Person bereits knapp 30 €, wobei hier keine besonderen Abweichungen in der Route bestehen. Netter Versuch!

Die Tickets sind an allen Bahnhöfen und in allen U-Bahn-Stationen am Automaten erhältlich. Du erhältst die Tickets aber auch in jeder Touristeninformation, in Zeitungs- und Tabakläden und in vielen „Spätis“ – damit sind kleine Läden gemeint, die bis tief in die Nacht geöffnet haben und Dinge, wie Zigaretten, Alkohol und Snacks, verkaufen. Auch dieser lustige Name für einen harmlosen Kiosk wurde in Berlin geboren.

Wer bequem reisen möchte und lieber alles in einem Kärtchen hat, der kann sich auch die sogenannte Berlin Welcome Card anschauen. Pro Person ist diese schon ab 23,00 € zu haben. Diese Variante ist zum Beispiel 48 Stunden gültig. Wer gern länger bleiben möchte, kann auch upgraden und die Berlin Welcome Card für 46,00 € pro Nase erwerben. Diese ist dann 5 Tage lang gültig. Wer hingegen nur einen Kurztrip plant, dabei aber den Zugang zur berühmten Museumsinsel inklusive haben möchte, kann eine 3- Tages- Variante für 55,00 € kaufen. Je nachdem, wie lange du bleiben möchtest, kannst du hier also zwischen mehreren Preiskategorien wählen. Das beste: Im Preis dürfen zusätzlich drei Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahre mitreisen. Ihr fragt euch, was das besondere an der Berlin Welcome Card ist? Nun ja, erwirbst du dieses Ticket, hast du das oben genannte Fahrticket für den Bus für die gesamte Dauer eures Aufenthaltes schon inklusive. Und obendrauf kommen noch satte Rabatte bei vielen bekannten Sehenswürdigkeiten auf deinem Weg. Bis zu 50 %! Na wenn sich da das Portmonee nicht freut!

Die einfache Fahrt mit der Linie 100 dauert übrigens, je nach Verkehrsaufkommen, 30 bis 45 Minuten, wenn du nicht aussteigst. Der rote Hop On Hop Off Riese ist im Übrigen auch nicht schneller, da er durch den selben Verkehr fahren muss. Er ist nur knapp dreimal so teuer. Mit den günstigen Ticketpreisen der Berliner Verkehrsbetriebe könnt ihr euch den ganz normalen Linienbus 100 in eure ganz persönliche Hop On Hop Off Bustour verwandeln. Und für noch mehr Touri Feeling gibt es die App citypirates. Diese kann kostenlos im App-Store heruntergeladen werden. In der App findest du eine eigens für die Buslinie 100 entwickelte, kostenlose Audiotour mit allen wichtigen und interessanten Fakten rund um die Sehenswürdigkeiten auf der Route der beliebten Linie 100. Losfahren, Audio Guide in der App anwerfen und los geht’s!

 

Welche Sehenswürdigkeiten mit dem Bus 100 liegen vor mir?

 

Das beste zum Schluss: Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Berlins mit nur einer einzigen Busfahrt abgrasen – klingt das nicht zu schön, um wahr zu sein? Falsch! Denn mit der Linie 100 fährst du an den wichtigsten Wahrzeichen der Hauptstadt vorbei und siehst die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten, die Berlin zu bieten hat.

Der Alexanderplatz

 

Als Ausgangspunkt deiner Reise solltest du den Alexanderplatz wählen, denn hier warten gleich zwei wichtige Sehenswürdigkeiten auf dich. Eine davon kannst du definitiv nicht übersehen: Den berühmten Berliner Fernsehturm. Er thront über dem Alex und ist aus jeder Perspektive perfekt, um ein tolles Erinnerungsselfie zu schießen. Du willst hoch hinaus? Kein Problem! Die gewaltige grau-silberne Kugel beherbergt, neben einer atemberaubenden 360 Grad Aussicht, auch ein Restaurant und eine Cocktailbar. Du kannst hier oben Souvenirs shoppen, Berlin von oben bewundern und dabei entspannt einen Drink schlürfen. Das Besondere: Das Restaurant dreht sich ganz langsam einmal um die eigene Achse. So hast du jederzeit einen einmaligen Ausblick auf ganz Berlin. Wie du hochkommst? Du hast die Möglichkeit, vorab ein Onlineticket für aktuell ca. 22,00 € zu buchen. Dir werden feste Zeitfenster und Uhrzeiten vorgegeben, um Wartezeiten zu minimieren. Du kannst aber auch spontan vorbeischauen, musst dann aber mit langen Wartezeiten rechnen. Dafür sind die Tickets mit ca. 17 € günstiger. Wer vorab ein Onlineticket bucht, zahlt zwar einige Euros drauf, muss aber nicht anstehen und kann mit dem Fahrstuhl innerhalb von nur 40 Sekunden hoch hinaus.

Ein weiteres kleines Highlight, welches auf dem belebten Alex häufig übersehen wird, ist die Weltzeituhr. Sie zeigt, als kleines architektonisches Kunstwerk, die 24 wichtigsten Zeitzonen der Welt sowie 146 Namen von verschiedenen, in diesen Zeitzonen liegenden Orten an. Auf einem sogenannten Stundenring bewegen sich die Stunden durch die entsprechenden Zeitzonen und können so jederzeit anzeigen, wie spät es in den 146 Orten der Welt ist. Dieses kleine Wunder wurde 2015 sogar unter Denkmalschutz gestellt und freut sich über interessierte Besucher.

Der Berliner Dom und die Museumsinsel

 

Weiter geht’s vom Alex Richtung Brandenburger Tor – ein bedeutendes Symbol im Zuge der deutschen Wiedervereinigung. Doch auf dem Weg dorthin fährst du erst einmal an der Marienkirche, dem prächtigen Berliner Dom und der benachbarten Museumsinsel vorbei. Wer der Marienkirche einen Besuch abstatten will, kann an der gleichnamigen Haltestelle aussteigen. Anderenfalls solltest du dir den Ausstieg für die Haltestelle „Lustgarten“ aufheben. Von hier aus kannst du nämlich ganz gemütlich zum Berliner Dom und zur Museumsinsel flanieren. Allein die Architektur dieser beiden Schätze ist atemberaubend schön. Auf der sogenannten Museumsinsel befinden sich insgesamt fünf Museen. Das am häufigsten besuchte Gebäude der „Big Five“ ist das Pergamonmuseum mit dem weltberühmten, römischen Pergamonaltar. Tickets sollten auch hier im Voraus erworben werden, da der Andrang enorm ist. Wer außerdem schon immer mal die legendäre und originale Büste der weltbekannten Nofretete sehen wollte, hat im Neuen Museum die Chance dazu! Als schönste Frau Ägyptens hat sie es verdient, so viele Bewunderer wie nur möglich um ihren Finger zu wickeln. Hier sollten die Tickets ebenfalls online vorbestellt werden.

 

Das Brandenburger Tor

 

Schließlich kannst du an der Haltestelle „Lustgarten“ wieder in die Linie 100 einsteigen und weiter zur Haltestelle „U Unter den Linden“ fahren. Du siehst schon: Die nächste Sehenswürdigkeit ist schon zu erkennen. Das riesige Brandenburger Tor war am Tag des Mauerfalls vielmehr ein Symbol, als ein simples Bauwerk. Es steht nämlich genau auf der ehemaligen Grenze zwischen Ost- und Westberlin. Geht durch das Tor und lass das mal auf dich wirken! Vor vielen Jahren fielen sich hier die Menschen in die Arme und feierten das Ende der Teilung eines Landes. Zudem wird es jedes Jahr zu Silvester Wallfahrtsort der Feierwütigen und Partybegeisterten. Viele Stars traten hier bereits auf und machen die Silvesterparty am Brandenburger Tor jedes Jahr zu einem Highlight. Auch zu Zeiten der Fußball-EM und WM ist hier der Teufel los. Dann ist hier nämlich eine riesige Fanmeile am Start. Aber auch die Bauweise ist beeindruckend und stark dem Stil der Akropolis in Athen nachempfunden. Die Quadriga, das Pferdegespann auf dem Brandenburger Tor, musste, aufgrund von Zerstörungen während des Krieges, bereits einmal komplett neu gegossen werden. Ein Fragment des Originals kann im Märkischen Museum von Geschichtsbegeisterten bestaunt werden. Ein lustiger Fakt am Rande: Unter den Berlinern hält sich hartnäckig das Gerücht, die Quadriga hätte vor der Restaurierung in die entgegengesetzte Richtung geblickt und man habe sie nun heimlich umgedreht. Aber das stimmt nicht. Heute blickt das Pferdegespann zumindest gen Osten. Wer zudem witzige Fotos fürs Erinnerungsalbum haben möchte, kann sich einmal am Brandenburger Tor umsehen. Hier stehen oft Männer in alten Offiziersuniformen, um für Fotos mit Touristen zu posieren. Und wer noch etwas mehr zum tragischeren Teil der deutschen Geschichte lernen möchte, sollte das neben dem Brandenburger Tor gelegene Denkmal für die ermordeten Juden Europas – kurz: Holocaust Denkmal – besichtigen. Eine architektonische Meisterleistung sorgt dafür, dass der Spaziergang durch das von großen Betonquadern und einem von Bodenwellen durchzogenen Untergrund geprägte Mahnmal eine Stimmung erzeugt, die der damaligen nachempfunden wurde. So sollen die Bodenwellen einen schwankenden Gang auslösen und damit die Unsicherheit und Angst der im Dritten Reich verfolgten Juden darstellen. Die Betonquader werden unterschiedlich gedeutet: Mal als Särge und Grabsteine ermordeter Juden, mal als bedrohliche Wachposten, vor denen sich die Juden auf der Flucht versuchten, zu verstecken.

 

Der Reichstag

 

Vom Brandenburger Tor geht’s direkt zum berühmten Reichstag. Wer eine kurze Pause braucht: Nur zu! Die weitläufige Grünfläche vor dem Reichstag ist, besonders in den Sommermonaten, ein beliebter Treffpunkt für Studenten oder Menschen, die einfach nur einen entspannten Tag verbringen möchten. Du kannst es dir mit einer Decke auf dem Rasen gemütlich machen und dir die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Du kannst aber auch, vorab online, ein Ticket buchen, mit welchem du die markante Glaskuppel des Reichstages erklimmen kannst. Von hier aus hast du einen herrlichen Ausblick auf die umliegende Gegend. Und das beste: Der Besuch des Reichstages und der Aufstieg auf die Glaskuppel sind komplett kostenlos. Lediglich eine Anmeldung ist erforderlich. So kannst du nicht nur die Glaskuppel besteigen, sondern auch an Plenarsitzungen oder einer Führung durch den Reichstag teilnehmen. Bekannte Politiker, darunter unsere Bundeskanzlerin höchstpersönlich, sind bereits die Wege gegangen, die du auf der kostenlosen Tour erkunden darfst. Ein einmaliges Erlebnis. Aber Achtung: reserviere unbedingt weit vorher deine Tickets!

 

Der Berliner Tiergarten

 

Nach einer ausgiebigen Sightseeingtour warten nun noch ein paar letzte Highlights auf dich. Steig’ einfach wieder in den Bus der Linie 100 ein. Nutze dafür die Haltestelle „Reichstag/Bundestag“ und lasse dich, vorbei am Haus der Kulturen der Welt und am Schloss Bellevue, zur „Goldelse“ fahren. So nennen die Berliner ihre goldene Dame auf der berühmten Siegessäule. An der Haltestelle „Großer Stern“ solltest du aussteigen, um einen letzten, großen Aufstieg zu wagen. Es lohnt sich! Inmitten des Kreisverkehrs am Großen Stern thront die Goldelse auf ihrer Siegessäule, einem 67 Meter hohen Koloss. Wenn deine Puste noch reicht, kannst du, vom Brandenburger Tor aus, die Straße des 17. Juni entlang durch den Tiergarten spazieren und zu Fuß zur Siegessäule gehen. Der Berliner Tiergarten zählt übrigens zu den schönsten und weitläufigsten Parkanlagen Berlins und sollte bei schönem Wetter nicht ausgelassen werden. Und für die Kraftprotze unter euch ist der Aufstieg auf die Siegessäule ein letztes Highlight auf eurer ganz persönlichen Sightseeingtour. 285 Stufen müssen bezwungen werden, damit man mit einem weiteren, atemberaubenden Ausblick über Berlin belohnt wird. Die Siegessäule erhielt ihren Namen übrigens aufgrund dreier gewonnener Kriege seitens Deutschland: Gegen Dänemark, Österreich und Frankreich. Okay, wir haben anscheinend ein Faible für monumentale Bauwerke. Auch bei dieser Sehenswürdigkeit ist der Andrang jedoch so groß, sodass es Sinn macht, ebenfalls Online Tickets zu erwerben. Der Preis ist mit 3,00 € und 2,50 € im ermäßigten Tarif einfach unschlagbar, um einen kostengünstigen aber schönen Ausblick auf Berlin zu ergattern.

 

Endstation Zoologischer Garten

 

Mit brennenden Füßen erreichst du gerade noch so die Haltestelle „Großer Stern“ und steigst dort erneut in den Bus 100 Richtung Endhaltestelle. Auf dem Weg dorthin machst du noch einmal einen Halt, und zwar an der Haltestelle „Breitscheidplatz“. Hier befindet sich die Kaiser Wilhelm Gedächtniskirche, die im 2. Weltkrieg stark beschädigt wurde. Als Mahnmal ließ man die Ruine stehen und baute um sie herum einfach ein neues Kirchenhaus. So geht Denkmalschutz! Die Kirche kann kostenlos betreten werden und steht quasi am Anfang der bekanntesten Shoppingmeile Berlins, dem Kurfürstendamm – kurz: Ku’Damm. Hier kannst du Schaufensterbummeln der luxuriösesten Sorte betreiben und dir in den Läden der Normalsterblichen auch das ein oder andere Outfit gönnen. Außerdem solltest du das größte Kaufhaus Europas, das Kaufhaus des Westens, auch KaDeWe, genannt, besuchen. Nicht nur, weil die Berliner offenbar eine Vorliebe für Abkürzungen haben, sondern weil du hier auf sieben Etagen die größte Ansammlung an Luxusgütern findest, die du je gesehen hast. In der sechsten Etage, die von den Hauptstädtern einfach nur – wer hätte es gedacht – „Sechste“ genannt wird, kauft sogar die Bundeskanzlerin ihren Lieblingssenf. Diese Etage ist berühmt für ihre teuren und hochwertigen Feinkostspezialitäten aus aller Welt. Vielleicht reicht es ja gerade noch so für eine kleine Schokopraline. Nachdem du dir die Nase an den Schaufenstern breitgedrückt hast, geht’s zurück in die Linie 100 und damit zur Endstation Zoologischer Garten.

Na, wem hat diese virtuelle Stadtrundfahrt gefallen? Wenn du das nächste Mal zu Besuch in der Hauptstadt bist, kannst du nicht nur mit exzellentem Fachwissen brillieren, sondern deinen Mitmenschen auch noch zeigen, wie sie die teuren Tickets diverser roter Sightseeingbusse umgehen und dank dem Sightseeing mit dem 100er Bus trotzdem auf ihre Kosten kommen. Bis bald in Berlin!

 

Ines
ines@berlin-city-game.com

Ich liebe Berlin! Als eine der wenigen waschechten Berliner möchte ich dir meine Stadt zeigen. In Ost-Berlin geboren und aufgewachsen schreibe ich hier nicht nur über die typischen Sehenswürdigkeiten Berlins sondern auch über die Berliner Mauer und vielleicht nicht so offensichtliche aber dennoch spannende Orte in der Stadt. Komm mit auf die Reise nach Berlin und lass uns gern einen Kommentar da!